"PES 19" angespielt: Realismus ist (nicht) alles

    21. Juni 2018, 09:18
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    Die Fußballsimulation von Konami setzt auf eine Mini-Evolution, die besseres Dribbling und KI-Verteidigung mit sich bringt

    Jahr für Jahr buhlen die Fußballsimulationen "Fifa" und "PES" um die Gunst der Spieler. Während "Fifa" zumeist hinsichtlich der vielen Lizenzen punkten konnte, überzeugte das Konami-Spiel durchwegs mit dem Faktor Realismus. Auf der E3 konnte DER STANDARD bereits "Fifa 19" anspielen, zwei Partien "PES 19" wurden uns ebenso ermöglicht.

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    "PES 2019" im E3-Trailer.

    Mini-Evolution

    Wie auch schon EA setzt Konami auf eine Mini-Evolution statt einer Revolution. Die im vergangenen Jahr eingeführte Full-Body-Touch-Steuerung spielt nun noch eine größere Rolle. Außerdem wurden die einzigartigen Attribute der Spieler nun noch mehr in den Fokus gesetzt. So sind die Stars mal gute Dribbler, mal Ballkünstler oder einfach schwieriger vom Ball zu trennen.

    Schnell auswechseln

    Auch der Zweikampf wurde verfeinert. Gegnerische Spieler stehen nun voraussehender und erkennen potenzielle Räume für Pässe noch schneller und besser. Ferner ist es auch so, dass für einen Spielerwechsel nun nicht mehr extra ins Menü gewechselt werden muss, sondern ein Austausch automatisch vorgeschlagen und per Knopfdruck bestätigt wird. Erschöpfte Spieler erkennt man zuletzt nun an ihren Bewegungen – sie traben dann nur mehr über den Platz.

    Genaueres Dribbling

    Zuletzt wurde auch am Dribbling gearbeitet. Dieses fühlt sich insgesamt genauer an und geht schneller vom Daumen. Im Grunde hat Konami all die positiven Aspekte der populären Fußballsimulation verbessert. Wenn denn nicht die typischen Baustellen nach wie vor bestehen würden und sogar vergrößert worden wären.

    Das Problem mit den Lizenzen

    Hinsichtlich der gebotenen Atmosphäre ist "PES 19" nämlich nach wie vor sehr schwach. Ferner bleibt das Problem mit den Lizenzen. Die Champions League ist nach zehn Jahren nun bei der Konkurrenz gelandet, und Größen wie Borussia Dortmund haben ihre Vereinbarung beendet. Dafür sind aber neun neue Ligen wie die Schweizer Super League, die dänische Superliga, die russische Premjer Liga und die portugiesische Liga NOS dabei. Kracher-Spielklassen wie die Premier League oder La Liga fehlen weiterhin.

    wirspielen
    Die besten Games der E3.

    Was man sich erwarten kann

    Konami hat wie die Kollegen bei EA bei der diesjährigen Ausgabe auf eine Mini-Evolution gesetzt. "PES 19" spielt sich nun insgesamt etwas realistischer, eine willkommene Neuerung ist außerdem der Spielerwechsel per Knopfdruck. Um es in den Worten von Miss Sophie von "Dinner for One" zu sagen: "The same procedure as every year." (Daniel Koller aus Los Angeles, 21.6.2018)

    Hinweis im Sinne der redaktionellen Richtlinien: Die Reise zur E3 erfolgte auf Einladung des Österreichischen Verbands für Unterhaltungssoftware.

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