"The Division 2" angespielt: Gemeinsamer Kampf um Washington

    19. Juni 2018, 09:20
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    MMO-Shooter mit wenigen Neuerungen, aber solidem Grundgerüst

    Bereits im März wurde "The Division 2" von Ubisoft enthüllt. Die Ankündigung kam recht unerwartet, hat der Publisher nach Anfangsschwierigkeiten das Game vielerorts verbessert und dafür gesorgt, dass einige neue Spieler dazukamen. Bei der E3 wurde nun auch Gameplay zu dem anstehenden MMO-Shooter für PC, Xbox One und Playstation 4 gezeigt. Der STANDARD konnte "The Division 2" bereits anspielen.

    Vier Spezialisten gegen Gegnerwellen

    Bei der E3-Demo wurde zu viert gespielt, um die neuen Spezialisierungen kennenzulernen. So gibt es nun einen Zerstörer, einen Scharfschützen und einen Überlebenskünstler. Sie alle haben Spezialfähigkeiten und eine eigene Signaturwaffe. Die Spezialisierungen werden erst ab dem höchsten Level freigeschalten. Der STANDARD konnte die Rolle des Überlebenskünstlers einnehmen.

    Realistischere Feuergefechte

    Neben der Nutzung der Armbrust war es durch diese Klasse möglich, Fallen aufzustellen, um Gegnerwellen aufzuhalten. Allgemein hat man im Vergleich zum Vorgänger mehr das Gefühl, sich mehr realistischen Feuergefechten zu stellen. Gegner stecken nicht mehr etliche Magazine ein, sondern sind nach einem kurzen Kugelhagel außer Gefecht gesetzt. Sie weichen zum Teil nun aber auch aus und agieren allgemein etwas scharfsinniger.

    Weitläufigere Spielewelt

    "The Division 2" spielt bekanntermaßen in Washington. Die Spielewelt erschien bei der E3-Demo etwas weitläufiger als noch beim Vorgänger. Beim Kampf gegen die riesigen Gegnerwellen, muss man erneut immer wieder taktisch klugen Schutz suchen. Bei der Mission ergaben sich hier etliche Versteckplätze wie etwa Banden, Tonnen oder auch Kisten. Einfach nach vorne laufen und wie wild um sich schießen, war beim Preview nicht von Erfolg gekrönt.

    Schwächen ausnutzen

    Gegner lassen auch immer wieder Loot fallen, der einerseits neue Ausrüstungsgegenstände oder Munition für die Spezialwaffen mit sich bringt. Diese sind im Kampf gegen besonders starke Gegner hilfreich. Bei der Demo wurde etwa gegen einen Tank, also einen besonders gut gerüsteten Rivalen angekämpft, der Scharfschütze im Team konnte mittels Ausnützen der Schwachstelle deutlichen Einfluss auf den Kampf nehmen.

    Crowd Control mit Schaum

    Neu sind übrigens auch Gegner, die mittels Schaum-Waffe Einfluss auf die Bewegung haben. Wird man von diesem Spezialschaum getroffen, hängt man plötzlich fest und kann sich kurzzeitig nicht weiter fortbewegen. Werden diese Gegner wiederum getroffen, versprühen sie den Schaum auf sich und weitere feindliche Komplizen selber. Dies kann auch durchaus wirksam gegen große Gegnerwellen angewandt werden.

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    "The Division 2" im Gameplay-Trailer der E3.

    Was man sich erwarten kann

    Nach der 20-minütigen Demo von "The Division 2" ist kein wirkliches Vorab-Fazit möglich. Im Vergleich zum Vorgänger hat sich nämlich nur wenig getan. Das bereits bestehende Grundgerüst zum zweiten Teil ist aber durchaus vielversprechend – Kämpfe wirken allgemein realistischer und hektischer. Lobenswert ist zuletzt, dass drei kostenlose DLCs auch nach Veröffentlichung des Games für neuen Content sorgen werden. "The Division 2" erscheint am 15. März 2019. (Daniel Koller aus Los Angeles, 18.06.2018)

    Hinweis im Sinne der redaktionellen Richtlinien: Die Reise zur E3 erfolgte auf Einladung des Österreichischen Verbands für Unterhaltungssoftware.

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