Ungarischer Maler Ákos Birkás gestorben

    13. Juni 2018, 13:49
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    Erlangte vor allem mit monumentaler, abstrakter "Kopf"-Serie Bekanntheit

    Wien/Budapest – Der ungarische Künstler Ákos Birkás ist am vergangenen Sonntag im Alter von 76 Jahren gestorben. Dies teilte die Wiener Galerie Hans Knoll, die den Maler seit ihrer Gründung in Budapest im Jahr 1989 vertrat, am Dienstag mit. Birkás erlangte vor allem mit seiner abstrakten "Kopf"-Serie Bekanntheit, die seit 1985 zu einer monumentalen Bilderreihe angewachsen war.

    1996 hatte er diese Werkreihe, die aus dem einzigen Motiv der ovalen Form besteht, auch im damaligen 20er Haus in Wien ausgestellt. 1941 in Budapest geboren und dort zum Maler ausgebildet, lebte Birkás über Jahre in Wien, München und Berlin, ehe er in seine Heimat zurückkehrte.

    Soziale Fragen

    Im Mumok befinden sich ebenso Werke des Künstlers wie im Guggenheim in New York, in der slowakischen und ungarischen Nationalgalerie sowie im Ludwig Museum Budapest. Seit 2000 befasste sich Birkás vor allem mit sozialen Fragen wie der globalen Migration. (APA, 13.6.2018)

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