"Pokémon: Let's Go, Pikachu" angespielt: Vereinfachte Zeitreise zu den Anfängen

    14. Juni 2018, 14:53
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    Neue Switch-Abenteuer kehren zurück zum Ursprung – mit Abänderungen

    Mit "Let's Go Pikachu & Evoli" bekommt Nintendos neue Hybrid-Konsole Switch endlich ein "Pokémon"-Abenteuer. Konkret handelt es sich dabei um ein erweitertes Remaster der gelben Edition der populären Serie. Man setzt dabei auch auf eine starke Vermischung mit dem Mobile-Game-Hit "Pokémon Go". Der STANDARD konnte das Game, das Mitte November 2018 erscheint, bei der E3 bereits antesten.

    Pikachu auf der Schulter

    Wie auch schon bei der gelben Edition von "Pokémon" folgt ein Monster auf Schritt und Tritt. Gleichzeitig findet sich auf der Schulter entweder ein Pikachu oder Evoli. Bei der E3-Demo konnte ein Wald mit Monstern und gegnerischen Trainern durchstreift werden. Pokémon erscheinen nun nicht mehr zufällig, sondern im hohen Gras leicht zu erkennen.

    Fangen leichtgemacht

    Im Gegensatz zur blauen und roten Edition von "Pokémon" müssen diese für den erfolgreichen Fang nun nicht mehr geschwächt, sondern mittels Beeren freundlich gestimmt werden. Ist das Pokémon der Wahl dann freundlich eingestellt, kann dieses wie bei "Pokémon Go" dann eingefangen werden. Hierfür ist der Wurf eines Pokéballs zum richtigen Zeitpunkt notwendig. Ein erfolgreicher Fang bringt zugleich Erfahrungspunkte.

    Kampf ist gleich geblieben

    Kämpfe gegen gegnerische Trainer sind hingegen recht ähnlich gehalten, dafür aber optisch sehr aufgewertet. Endlich sieht man die ersten 151 Pokémon in ihrer vollen digitalen Pracht. Einflussfaktoren wie Klassen, die entgegenwirken und Stärken und Schwächen haben, sind nach wie vor Teil des Games. Ansonsten soll die Kanto-Region aus dem ersten Teil ebenso sehr realitätsgetreu nachempfunden sein – dies konnte im Rahmen der begrenzten E3-Demo aber nicht geprüft werden.

    Pokéball als Controller

    Nintendo hat für "Let's Go, Pikachu & Evoli" ferner einen eigenen Controller entwickelt, konkret ein Pokéball mit integriertem Steuerknüppel und weiterem Knopf. Dieser kostet 50 Dollar und kann auch bei "Pokémon Go" verwendet werden. Wird der Controller übrigens geschüttelt, meldet sich ein zuvor übertragenes Pokémon zu Wort. Beim Fangen von Pokémon gibt es zudem optisches Feedback mit LED-Lichtern, ob der Fangversuch erfolgreich war.

    Schütteln für Feedback

    Der Controller ist etwas klein gehalten und zum Teil nicht ganz so einfach zu kontrollieren, wenn man größere Hände hat. Kinder dürften mit dem Spielgerät aber keinerlei Probleme haben. Für Pokémon-Fans ein besonderes Gimmick ist es auch, dass sich Pikachu oder Evoli zu Wort meldet, sobald man den Pokéball schüttelt. Gefangene Pokémon bei "Pokémon Go" können zuletzt auf das Switch-Game übertragen werden.

    the official pokémon youtube channel
    Die neuen Abenteuer im Trailer.

    Was man erwarten kann

    Mit "Let's Go, Pikachu & Evoli" wagt man eine Zeitreise in die Anfänge von Pokémon und hat dieses Erlebnis deutlich vereinfacht. Der Reiz, stundenlang Gräser zu durchforsten, in der Hoffnung dieses eine Pokémon zu finden, ist nun weg. Ob Fans der ersten beiden Ableger damit angesprochen werden, verbleibt offen. Immerhin sind die 151 ersten Pokémon gut gealtert und 2019 soll dann auch wirklich ein neues "Pokémon" kommen. (Daniel Koller aus Los Angeles, 14.06.2018)

    Hinweis im Sinne der redaktionellen Richtlinien: Die Reise zur E3 erfolgte auf Einladung des Österreichischen Verbands für Unterhaltungssoftware.

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