Kleinere Firmen kämpfen mit Urlaubsgeld

8. Juni 2018, 15:45
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Firmen tun sich manchmal mit der Auszahlung der für Mitarbeiter sehr erfreulichen Sonderzahlungen schwer

Wien – Das 13. und 14. Gehalt freut zwar die Mitarbeiter, manche Arbeitgeber bringt die Auszahlung aber in Schwierigkeiten. Vor allem kleinere Firmen stellt das immer wieder vor Liquiditätsprobleme, wie eine Umfrage des Inkassobüros Intrum (Früher Intrum Justitia) zeigt.

Unter 250 befragten Firmen gab rund ein Drittel an, manchmal oder regelmäßig mit der Sonderauszahlung zu kämpfen. Wobei nur kleinere Firmen laufend damit Probleme haben. Je mehr Mitarbeiter und je größer das Unternehmen, desto geringer die Herausforderung.

Zahlungen der Kunden trudeln teilweise nur schleppend ein. Private Kunden brauchen im Schnitt 17 Tage, Firmenkunden 24 Tage, bis sie Geld überweisen, geht aus der von Gallup durchgeführten Umfrage hervor. Der öffentliche Sektor braucht sogar 32 Tage. Gehäuft wird nach 14 und nach 30 Tagen gezahlt, 9 Prozent der Rechnungen des öffentlichen Sektors und vereinzelte Firmenzahlungen werden aber auch erst nach 60 Tagen oder später verbucht.

Unter den kleineren Unternehmen könnten einzelne mehr Mitarbeiter anstellen, würden die Rechnungen pünktlich bezahlt. Der Anteil der Firmen, die das als möglich erachten, ist im Vergleich zur Vorjahresbefragung allerdings gesunken, von neun auf nur mehr fünf Prozent. (APA, 8.6.2018)

  • Die Mitarbeiter freuen sich regelmäßig, mit dem 13./14. mehr Geld zur Verfügung zu haben.
    foto: maria von usslar

    Die Mitarbeiter freuen sich regelmäßig, mit dem 13./14. mehr Geld zur Verfügung zu haben.

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