Fotograf David Douglas Duncan 102-jährig verstorben

    8. Juni 2018, 15:01
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    Der US-Amerikaner wurde durch seine Kriegsreportagen sowie für Porträtfotos von Picasso berühmt

    Nizza – US-Fotograf David Douglas Duncan, der mit Fotos vom Koreakrieg sowie Porträtaufnahmen von Pablo Picasso weltberühmt wurde, ist am Donnerstag im Alter von 102 Jahren verstorben. Duncan, der seit den 1960er-Jahren an der französischen Riviera gelebt hat, starb in Folge von Komplikationen nach einer Lungenentzündung, bestätigte Jean-Louis Andral, Direktor des Picasso Museums in Antibes, der AFP.

    Duncan begann in den 1930ern als Freelancer und bereiste Nord- sowie Südamerika, bevor er im Zweiten Weltkrieg diente. Danach fokussierte er sich in seiner fotografischen Tätigkeit zunächst auf Soldaten, als er für das "Life"-Magazin arbeitete. In dieser Zeit entstand auch seine Arbeit vom Koreakrieg. Außerdem entwickelte sich eine enge Freundschaft mit Picasso, den Duncan 1956 kennenlernte und mehrfach in entspannter Atmosphäre ablichtete. (APA/AFP, 8.6.2018)

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