"Wächter der Meere, Hüter des Lichsts": Rettung der Welt vor dem Wahnsinn

    13. Juni 2018, 13:29
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    Viel Action und Humor bietet Oliver Schlicks Buch rund um eine 16-jährige, die eigentlich recht vernünftig ist – bis sie Stimmen hört

    Wer kennt das nicht: Eine Entscheidung wurde getroffen – aber glücklich ist man damit nicht. Irgendetwas stimmt nicht. Es stellt sich die Frage: Ist es tatsächlich meine Entscheidung? Oder folgt sie der Einflüsterung übelwollender Wesen, "schwarzer Passagiere", die sich der Menschen bemächtigen, wenn sie am verletzlichsten sind? Der Wahnsinn der Welt, er wird uns aufgezwungen. Wir sind ferngesteuert, untergangsprogrammiert, ohne es zu wissen. Nur die Wächter der Meere stemmen sich dem entgegen und folgen einer alten Prophezeiung, die Licht verspricht.

    Auftritt Rebecca: 16 und eigentlich recht vernünftig. Bis sie Stimmen hört. Als sich das Mädchen ihren gefühlskalten Pflegeeltern anvertraut, löst dies einen Dominoeffekt aus. Rebeccas Leben wird auf den Kopf gestellt, und eine wilde Jagd beginnt. Auf dem Spiel steht – die Rettung der Menschheit. Viel Action, Humor, ein wenig Romantik, eine starke Grundidee, schmissige Schreibe – richtig g'schmackiges Jugendlesefutter. Und weit spannender, als es aussieht. (Helmuth Santler, 13.6.2018)

    Oliver Schlick, "Wächter der Meere, Hüter des Lichts". € 18,50 / 400 S. Ueberreuter, Berlin 2018

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      foto: ueberreuter
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