Der Wagen setzte auch den Baum und Teile des Felds in Brand.

Foto: MA 68 Lichtbildstelle

Die Einsatzkräfte mischten Löschschaum bei, um die Flammen zu löschen.

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Wien – Ein Pkw-Lenker ist mit seinem Wagen in Wien-Favoriten in der Nacht auf Dienstag in einen Alleebaum gekracht. Den Unfall überstand der Mann unverletzt, doch das beschädigte Auto begann zu brennen. Die Flammen griffen auch auf den Baum und ein angrenzendes Feld über. Nach zwei Stunden war der Brand wieder gelöscht, teilte die Feuerwehr am Dienstag mit.

Der Mann war kurz vor Mitternacht auf der Leopoldsdorfer Straße unterwegs gewesen, wo er mit seinem Wagen aus bisher unbekannten Gründen gegen einen Baum prallte. Der Fahrer erlitt dabei aber keine Verletzungen, verließ das Auto, rief die Polizei und sicherte die Unfallstelle ab. Währenddessen begann das Fahrzeug ausgehend vom Motorraum zu brennen.

Reaktion mit Löschwasser

Beim Eintreffen der Feuerwehr stand nicht nur das Auto in Vollbrand, die Flammen hatten auch schon den Baum und einen Teil des angrenzenden Feldes in Brand gesetzt. Durch die enorme Hitzeentwicklung brannten Leichtmetallteile im Motorraum, die heftig mit dem Löschwasser reagierten. Um den Brand effektiver löschen zu können, wurden dem Löschwasser geringe Mengen Schaummittel beigefügt, berichtete die Berufsfeuerwehr Wien. (APA, 5.6.2018)