Das sind die zehn billigsten Städte der Welt

    Ansichtssache7. Juni 2018, 06:00
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    Zürich ist die teuerste Stadt der Welt. Das hat eine Studie der Großbank UBS ergeben. Doch wie schaut es am unteren Ende des Rankings aus?

    Zürich ist die teuerste Stadt der Welt. Das hat eine Studie der Großbank UBS ergeben. Das Geldinstitut wertete die Preise von 128 Waren und Dienstleistungen in 77 Städten weltweit aus. Als Richtwert dient der UBS New York mit einem Indexwert von 100. Städte deren Einwohner weniger verdienen bzw. in denen die Preise höher sind, haben einen höheren Index. New York belegt demnach Platz fünf. Das heißt, es gibt immerhin vier Städte, die teurer sind als New York.

    Wie groß die Kaufkraftunterschiede sind, zeigen die Autoren an einem Friseurbesuch: In Zürich ist ein Frauenhaarschnitt zwar mit durchschnittlich 94,32 Dollar (etwa 73 Euro) ziemlich teuer. In Kiew kostet er 22,60 Dollar und in Kairo 7,50 Dollar. Aber um das Geld dafür zu verdienen, müsse eine Zürcherin nur gut drei Stunden arbeiten, eine Kairoerin gut sechs und eine Frau in Kiew gut zwölf Stunden.

    Ausgeklammert wurden die Mieten. Begründung: Die Bandbreite sei zu groß. Manche Städter seien Eigentümer, andere pendeln aus billigeren Randgebieten. Die UBS erstellt den Index zum 17. Mal.

    Doch wie schaut es am unteren Ende des Rankings aus? Das zeigt diese Ansichtssache.

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    foto: apa/afp/yasuyoshi chiba

    10. Nairobi, Kenia

    Die Hauptstadt von Kenia kommt im Gesamtranking auf Platz 68 und eröffnet die Top 10 der billigsten Städte der Welt.

    Nairobi ist Ausgangspunkt für Safaris zu den großen Nationalparks Mount Kenya und Amboseli. Nairobi hat eine Bevölkerung von 3,2 Millionen. Als Nachfahren ehemaliger britischer Untertanen sprechen die Einheimischen viel Englisch, genauso wie Kiswahili. Fans der westlichen Literatur können auf den Spuren der Nobelpreisträgerin Karen Blixen wandeln, einer Dänin, die auf einer Kaffeeplantage in der Nähe von Nairobi lebte und ihr berühmtes Buch Jenseits von Afrika hier unter den Pseudonymen Isak Dinesen (Englisch) und Tania Blixen (Deutsch) schrieb.

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