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    Sportrecht: Professionalisierung im Sport schafft neue Berufsperspektiven

    4. Juni 2018, 00:00

    Kostenloser Infoabend am 13. Juni in Wien

    Krems/Wien. "Hartberg erhält Lizenz im dritten Anlauf." Diese und ähnliche Schlagzeilen aus der Welt des Profisports haben fast immer einen rechtlichen Hintergrund. Aber auch der Breiten- und Schulsport sehen sich auf allen Ebenen mit juristischen Fragestellungen konfrontiert. Der Masterlehrgang Sportrecht an der Donau-Universität Krems nimmt sich dieser Fragen an.

    "Ohne Rechtsberatung ist ein Verbands- bzw. Vereinsleben nicht mehr vorstellbar", so Philipp Trattner, langjähriger Bundesligaspieler, Generalsekretär im Österreichischen Basketballverband und heutiger Sportreferent im Kabinett des Sportministers. Wohl deshalb ist er auch einer der ersten Teilnehmer des einzigen umfassenden Sportrechtslehrgangs Österreichs an der Donau-Universität Krems.

    Klar ist, dass die Verrechtlichung des Sports unaufhaltsam voranschreitet. Sport ist der viertwichtigste Wirtschaftszweig überhaupt, weshalb seine Bedeutung nicht nur in wirtschaftlicher, sondern auch rechtlicher Hinsicht unaufhaltsam wächst. "Bis dato fehlte aber paradoxerweise gerade im Sportland Österreich eine systematische Auseinandersetzung mit den rechtlichen Aspekten im Sport – Deutschland und die Schweiz sind uns hier voraus", meint Christina Toth, Sportrechtsanwältin und Fachkoordinatorin des Lehrgangs.

    Kein Jurist und doch Sportrechtsexperte
    Das Besondere am Lehrgang der Donau-Universität: Man muss kein Jurist sein, um Sportrecht studieren zu können. Neben juristischen Grundkenntnissen ist nämlich vor allem ein Verständnis für die Besonderheiten des Sports Teilnahmevoraussetzung. So finden sich neben studierten Juristen auch aktuelle und ehemalige Topathleten sowie Vereins- und Verbandsverantwortliche unter den Teilnehmern.

    "Unsere Studiengruppe ist das bunteste und vielleicht spannendste Projekt aus meinem beruflichen Erfahrungsbereich, und der ist wirklich nicht langweilig. Menschen mit unterschiedlichsten Zugängen, Ausbildungen und Berufs- und Lebenserfahrungen, die sich doch alle im Sport und seinen rechtlichen Verknüpfungen wiederfinden", unterstreicht Mario Reiter, Olympiasieger, ehemaliger ORF-Kommentator und heutiger Marketingverantwortlicher beim ÖSV die große Stärke dieses Lehrgangs.

    Top-Experten aus dem In- und Ausland als Referenten
    Der gegenseitige Erfahrungsaustausch ist also einzigartig. Dieser Gedanke zieht sich auch bei der Auswahl der Vortragenden durch. Neben Top-Juristen aus dem Sportministerium, ÖFB und Bundesliga unterrichten auch Rechtsanwälte, Medienexperten und Sportmanager aus dem In- und Ausland die Studierenden jeweils zu ihren Fachgebieten. Toth: "Um etwa Haftungsfragen im Fußballsport beurteilen zu können, muss man sich im Klaren sein, was zB im Stadion überhaupt abläuft. Um Verbandsrecht zu verstehen, muss man wissen, was in den Verbänden betriebswirtschaftlich warum vor sich geht. Unser Konzept in Krems ist daher ein Umfassendes". Und das kommt an.

    Kostenloser Infoabend am 13. Juni in Wien
    Das berufsbegleitende Sportrechtsstudium für Juristen und Nichtjuristen startet wieder im Oktober 2018. Bei einem kostenlosen Infoabend in Wien werden Aufbau und Inhalte des Lehrgangs präsentiert und alle offenen Fragen beantwortet.

    Wann: 13. Juni 2018, 18 Uhr
    Wo: Rechtsanwaltskanzlei Christina Toth, Laudongasse 12/2, 1080 Wien
    Anmeldungen unter: https://www.donau-uni.ac.at/de/department/euro/veranstaltungen/id/26590/

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