Initiative "ORF retten" wirbt mit Video gegen "Vereinnahmung des ORF"

    30. Mai 2018, 17:45
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    Manuel Rubey und Erni Mangold sprechen sich für den ORF aus – Video soll bis zur Medienenquete "möglichst viele Menschen erreichen"

    Wien – Die im Februar gestartete Initiative "ORF retten" des Vereins #aufstehn hat am Dienstag ein Video veröffentlicht, in dem Prominente und Personen aus der Zivilgesellschaft über die Bedeutung des ORF in ihrem Leben sprechen.

    "Die Regierung darf den ORF nicht besetzen und zerstören", sagt die 91-jährige Schauspielerin Erni Mangold. Laut Manuel Rubey sieht man "in den Ländern um uns herum, was phasenweise so passiert, wenn das mit der Demokratie oder mit kritischem Journalismus nicht mehr ganz so funktioniert." Kein Kinofilm könne außerdem ohne den ORF passieren, sagt der Schauspieler und Sänger. Andere Personen sprechen etwa darüber, wie sie mit Tom Turbo Deutsch gelernt hätten oder über ihre Abendroutine mit der "Zeit im Bild".

    aufstehn.at

    Video schwarmfinanziert

    "Ziel ist es, bis zur Medienenquete mit dem Video und dem Appell möglichst viele Menschen zu erreichen und ein breites Aufstehen für eine unabhängige Berichterstattung und gegen die Vereinnahmung des ORF sichtbar zu machen", erklärt Maria Mayrhofer, Geschäftsführerin von #aufstehn. Das Video wurde per Crowdfunding finanziert.

    Die Initiative für einen "unabhängigen ORF" wurde im Februar auf der Plattform #aufstehn gestartet und sammelte innerhalb von zwei Tagen über 20.000 Unterschriften. Der Appell richtet sich an Bundeskanzler Sebastian Kurz, Vizekanzler Heinz-Christian Strache und Medienminister Gernot Blümel. Inzwischen haben über 44.000 Personen die Initiative unterstützt. (red, 30.5.2018)

    • Auch Manuel Rubey unterstützt die Aktion "ORF retten".

      Auch Manuel Rubey unterstützt die Aktion "ORF retten".

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