USB 3.2: Testlauf zeigt Übertragungsrate von 1.600 MB pro Sekunde

    29. Mai 2018, 11:17
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    Theoretisch bis zu 20 Gbit/s möglich – Markteinführung dürfte aber noch länger dauern

    Die nächste Generation des USB-Standards, Version 3.2, soll eine weitere Steigerung der Datenübertragungsraten erlauben. Der im Juli 2017 erstmals spezifizierte Standard soll bis zu 20 Gigabit pro Sekunde durch das Kabel schaufeln können.

    In einem ersten Test hat das Unternehmen Synopsis nun einen Ausblick auf die Kapazitäten kommender Hardware gegeben. Auf einem Asic Prototyping-System emulierte man ein Windows 10-System und verband diese mit einem konventionellen USB-C-Kabels des Herstellers Belkin mit einem ebenfalls emulierten Client. USB 3.2 erfordert keine neuen Kabel.

    synopsys

    Zweite Leitung wird genutzt

    Die Kabel verfügen eigentlich über zwei Leitungen für Datentransfer in hoher Geschwindigkeit, bislang wird aber nur einer davon verwendet. Mit USB 3.2 kommen nun beide zur Verwendung. Theoretisch wäre ein Transfer von rund 2,5 Gigabyte pro Sekunde möglich. In der Praxis ist dieser Wert freilich nicht erreichbar, da die tatsächliche Performance vom Overhead gemindert wird und auch noch andere Faktoren eine Rolle spielen können. Erreicht wurden letztlich etwa 13 Gigabit pro Sekunde bzw. 1.600 Megabyte pro Sekunde.

    Bis erste Hardware mit USB 3.2-Support im Handel zu finden ist, dürfte aber noch einige Zeit vergehen. Die Chiphersteller müssen erst entsprechende Controller umsetzen. (red, 29.05.2018)

    • Rund 1.600 MB/s konnte man im ersten Test von USB 3.2 erreichen.
      foto: synopsis

      Rund 1.600 MB/s konnte man im ersten Test von USB 3.2 erreichen.

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