Schottische Klinik startet Therapie für Bitcoin-Süchtige

    29. Mai 2018, 11:15
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    Kryptohandel-Süchtige würden ähnlich agieren wie Glücksspielsüchtige

    Eine Entzugsklinik im schottischen Peebleshire, Castle Craig Hospital, startet ein neues Therapieprogramm für Menschen, die vom Handel von Kryptowährungen wie etwa Bitcoin süchtig geworden sind. Die Klinik bietet sowieso schon Angebote für Drogen- und Alkoholsüchtige und erweitert so die Therapiemöglichkeiten. Man wolle, wie Sky News berichtet, primär Methoden anwenden, die bereits bei Spielsüchtigen genutzt werden. Kryptohandel-Süchtige würden Experten zufolge auf eine ähnliche Weise agieren.

    Ähnlich wie Spielsucht

    Wie viele Personen tatsächlich süchtig sind, ist aktuell unbekannt. Jedoch gibt es weltweit mehrere Millionen Krypto-Nutzer. Einer der Therapeuten erklärte gegenüber Sky News: "Der hochriskante, fluktuierende Krypto-Markt ist für gefährdete Spieler ansprechend. Es bietet Aufregung und eine Flucht aus der Realität." Bitcoin wurde beispielweise stark gehandelt, was zu großen Verlusten und Gewinnen führte. "Es ist eine klassische Blase." Wichtig sei es, Struktur in das Leben Süchtiger einzuführen (red, 29.5.2018)

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      foto: derstandard/pichler
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