In Weidezaun geraten: Zehnjähriger nicht mehr in akuter Lebensgefahr

Video29. Mai 2018, 15:34
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Der Bub wurde in die Innsbrucker Klinik geflogen – Er war am Dienstag nicht mehr in akuter Lebensgefahr

Söll – Ein Zehnjähriger ist am Montag in Söll (Bez. Kufstein) reanimiert worden, nachdem er einen Weidezaun berührt hatte. Der Bub, der auf dem Nachhauseweg von der Schule war, stieg vom Rad ab, um etwas aufzuheben.

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Ein schwerer und sehr ungewöhnlicher Stromunfall ist Montagmittag in Söll passiert. Ein zehnjähriger Schüler musste von den Einsatzkräften reanimiert werden. Das Kind ist in einen elektrischen Weidezaun geraten.

Dabei streifte er mit dem Helm den Zaun, erklärte eine Polizistin der APA. Der Bub wurde nach der Erstversorgung mit einem Notarzthubschrauber in die Klinik geflogen.

Derart schwere Verletzung ungewöhnlich

Das Stromgerät des elektrischen Weidezauns wurde sichergestellt. Die Ermittlungen der Polizei waren im Gange. Eine derart schwere Verletzung sei jedenfalls ungewöhnlich, hieß es. Man habe einen "Anlassbericht" angefordert, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Innsbruck, Hansjörg Mayr. Dann werde man über die weiteren Schritte entscheiden.

Der Bub befand sich am Dienstag nicht mehr in akuter Lebensgefahr. Er habe über Nacht stabilisiert werden können, sei aber nach wie vor auf der Intensivstation, sagte ein Sprecher der Innsbrucker Klinik der APA.

Zu dem Unfall war es gegen 12.45 Uhr in Söll im Ortsteil Mühlleiten gekommen. Der Zehnjährige war in Begleitung mehrerer Schulkollegen, die sofort Hilfe holten. Der Bub musste vom Notarztteam an Ort und Stelle reanimiert werden. (APA, 28.5.2018)

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