1960er-Revival am Wiener Donauturm nach Umbau

    Ansichtssache mit Video28. Mai 2018, 20:42
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    Das mit 252 Metern höchste Gebäude Österreichs eröffnet nach viermonatigem Umbau im Retro-Stil, aber mit moderner Gastronomie und Technik

    Wien – Vier Monate dauerte die 8,5 Millionen teure Renovierung, nun zeigt sich der Gastro- und Besucherbereich im Wiener Donauturm in neuem Ambiente. Das frühere 1970er-Jahre-Espressofeeling mit weiß-bunt strichliertem Plafond, orangegelb liegestuhlgestreiften Jalousien, Sesseln mit rot gemusterter Tapisserie und einzelnen Resopalanrichten wurde durch eine kühl-diskrete Innenausstattung ersetzt.

    Der Wiener Donauturm ist nach den Umbau wieder geöffnet.

    Im Stil der frühen 1960er-Jahre wurden das Turmrestaurant und das Turmcafé, die Stiegenaufgänge und Warteräume zum Lift sowie die überdachte Aussichtswarte – die Open-Air-Aussichtswarte blieb großteils unverändert – runderneuert. Der leitende Architekt Gregor Eichinger wählte hellblaue Wandanstriche, einen graublauen Sonnenschutz und dunkelbraune Möbel – so wie es im Donauturm ursprünglich aussah, als er 1964 im Rahmen der Wiener Internationalen Gartenschau (WIG) eröffnet wurde. (Irene Brickner, 28.5.2018)

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    foto: christian fischer

    Blick von der Aussichtsterrasse hinunter ins Café – und darüber hinaus, 170 Meter in die Tiefe: Für Menschen mit Höhenangst ist ein Besuch im Wiener Donauturm nach wie vor eine Herausforderung. Wenn es stürmt, schwankt das Gebäude spürbar.

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