Smarte Türschlösser im Test: Per App durch die Tür

    28. Mai 2018, 12:12
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    Viele Nutzer scheuen bislang den Einbau

    Smarte Türschlösser bringen Komfort ins intelligente Heim. Viele Nutzer scheuen bislang den Einbau, doch der Test des Computermagazins c’t zeigt, dass die Installation viel leichter ist als vermutet. Verlorene Schlüssel sind damit passé.

    Im Regen mit Einkäufen bepackt vor der Haustür nach dem Schlüssel suchen gehört mit einem smarten Türschloss der Vergangenheit an. "Manche Smartlocks öffnen die Türen auch ganz automatisch, wenn man sich ihnen nähert, und verriegeln sie hinterher wieder selbstständig", erklärt c’t. "Bei anderen genügt ein Fingertipp auf das Smartphone."

    Alle Modelle ließen sich im Test in wenigen Minuten installieren

    Smartlocks werde entweder über den bisherigen Schlüssel gestülpt, der von innen ins Türschloss gesteckt wird, oder sie kommen mit einem eigenen Schließzylinder. Alle Modelle ließen sich im Test in wenigen Minuten installieren. Ihre Aufbruchssicherheit liegt auf dem Niveau anderer Standard-Schließzylinder namhafter Hersteller. "Besonders an stark frequentierten Türen machen sich smarte Schlösser durch ihre Flexibilität und den Komfortgewinn schnell bezahlt", findet Porteck. Die Funkverbindung zwischen Schlössern, ihren Apps und Keypads oder Fernbedienungen läuft über Bluetooth.

    In den Apps aller Testkandidaten ließen sich verschiedene Benutzer anlegen, die entweder einen dauerhaften oder einen zeitlich begrenzten Zugang haben. "Wenn beispielsweise der Nachbar im Urlaub die Blumen gießen soll, erteilt man ihm einen Zugang für zwei Wochen", so c’t, "die Haushaltshilfe wiederum darf nur an bestimmten Wochentagen zu bestimmten Zeiten hinein." Die Zutrittsberechtigten müssen dafür nur die jeweilige Schloss-App installieren. An den Schloss- und Administrator-Einstellungen können sie nichts ändern.

    Not- und Gefahrenfunktion

    Ein paar Dinge sollte man jedoch bedenken: So sollte das Schloss auf jeden Fall mit einer Not- und Gefahrenfunktion ausgestattet sein, damit man es von außen aufschließen kann, wenn innen der Schlüssel steckt. "Sonst hilft bei leerer Batterie am Smartlock nur noch der Schlüsseldienst." Gerade bei schwergängigen Türen in Altbauten wirkt sich der Kraftaufwand, den der Motor aufbringen muss, um die Tür zu öffnen, merklich auf die Laufzeit der Batterien aus. (red, 28.5. 2018)

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    c’t

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