"Solo: A Star Wars Story": Wie viele "Star Wars"-Ableger sind zu viele?

    User-Diskussion30. Mai 2018, 11:00
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    Wie hat Ihnen "Solo: A Star Wars Story" gefallen? Hätte es den Film im "Star Wars"-Universum überhaupt gebraucht? Teilen Sie Ihre Meinung dazu im Forum!

    Wie wurde der Schmuggler und Rebell Han Solo zu dem Helden, der er ist beziehungsweise war? Diese und andere Fragen soll das von Regisseur Ron Howard verfilmte Spin-off "Solo: A Star Wars Story" beantworten, das am 25. Mai in die Kinos gekommen ist. An den nordamerikanischen Kinokassen war das Einspielergebnis nach dem ersten Wochenende enttäuschend, nur rund 83 Millionen US-Dollar spielte der Film in den USA und Kanada ein – im Vergleich zu 155 Millionen, die der erste "Star Wars"-Ableger "Rogue One: A Star Wars Story" am Startwochenende einnahm. Doch wie wurde er inhaltlich aufgenommen?

    Das sagen die Kritiker

    Im Onlinemagazin "Reel Reviews" heißt es wenig schmeichelhaft: "Solo: Ein Film, nach dem keiner verlangt hat und der ohne herausragende Qualitäten produziert wurde." Reine Geldmacherei sei der Film, so das Magazin "Slate": "Eine fleischgewordene Konzernrichtlinie, ein Quartalsbericht in Lederjacke und schwarzen Stiefeln." Weniger streng sieht das die "New York Times". Der Film beantworte zwar Fragen, die man nie gestellt hat, aber "er nimmt sich selbst nicht zu ernst und hält dabei gleichzeitig sämtliche respektlosen und anarchischen Impulse im Zaum." Auch dem "Hollywood Reporter" gefällt der Film, "der eine Rückkehr zu den bescheideneren, ursprünglichen Space-Western-Wurzeln" symbolisiert – und hier vor allem der "unwiderstehlich charismatische Hauptdarsteller Alden Ehrenreich".

    Und was sagen Sie?

    Spin-off-Overload im All?

    In der STANDARD-Kritik zum Film schreibt Dominik Kamalzadeh: "Solo macht einen homogenen Eindruck und rafft sich in seinen gelungensten Passagen sogar zur dynamischen, sympathisch aufgerauten Space-Opera auf." Stefan Weiss hingegen fragt: "Brauchen wir diesen Film?" – und meint angesichts der Tatsache, dass der Disney-Konzern Han Solo erst sterben ließ, um ihm und den Fans anschließend drei Prequels zu verordnen: "Disney, lasst Han Solo ruhen! Er hat sich den Heldenschlaf verdient." Und jetzt soll auch der wenig gesprächige Boba Fett sein eigenes Spin-off bekommen – die Reaktionen der "Star Wars"-Fans darauf sind gemischt. Auch im STANDARD-Forum sorgt diese Aussicht unter anderem für Angst und Schrecken:

    Wie viel "Star Wars" ist zu viel?

    Wie hat Ihnen "Solo: A Star Wars Story" gefallen? Hätte es das Spin-off gebraucht? Zu welchem Charakter können Sie sich noch einen eigenen Film vorstellen? Oder sind es schon zu viele? Teilen Sie Ihre Meinung dazu im Forum! (aan, 30.5.2018)

    • Was sagen Sie zu "Solo: A Star Wars Story"?
      foto: lucasfilm ltd./disney via ap

      Was sagen Sie zu "Solo: A Star Wars Story"?

    • screen junkies

      Ein Rückblick auf mehr oder weniger überflüssige "Star Wars"-Spin-offs.

    • watchmojo.com

      Welche dieser Spin-offs würden Sie gerne sehen?

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