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    GIPFEL STATT GOETHE

    28. Mai 2018, 00:00

    Thüringen bringt Touristen hoch hinaus: Nach dem City-Hopping durch Weimar, Jena oder Erfurt tauscht man im Freistaat Kultur mit Natur – und findet im Thüringer Wald am Rennsteig den beliebtesten Höhenwanderweg Deutschlands.

    Julius von Plänckner ahnte nicht, was er lostrat – im wahrsten Sinne des Wortes. Als der Topograf aus Gotha 1829 den Thüringer Rennsteig als erster im Ganzen abging, trieb ihn Neugier an. Er wusste nicht, dass er mit einer kleinen Idee einen großen Impuls für die aufkeimende Wanderbewegung setzen würde. Er lief einfach los.

    Der Rest ist Geschichte: Was damals viele belächelten, ist heute ein Highlight: Jährlich zieht es Hunderttausende auf den bekanntesten Höhenwanderweg Deutschlands in den Thüringer Wald, den Frankenwald und das Thüringer Schiefergebirge. Wo Plänckner einst den Höhenweg vermaß, ist nun einer für alle: Raufwandern, radeln, rennen, runtersausen oder relaxen: Der Rennsteig eignet sich für jedes Fitness-Niveau. Ob man den insgesamt 168,3 Kilometer langen Weg im Ganzen oder in Teilen erkunden will: 44 Rennsteig-Leitern verbinden die umliegenden Orte und ermöglichen nicht nur tolle Ein- und Ausstiege, sondern auch sagenhafte Ein- und Ausblicke.

    Genutzt wurde der Rennsteig ursprünglich als Grenz- und Handelsweg sowie Sprach- und Wasserscheide. Bis drei Jahre nach Plänckners Erstwanderung sein "Taschenbuch für Reisende durch den Thüringerwald" erschien – und erste Biedermeiertouristen anlockte. Heute ist der Rennsteig ein gut ausgebauter Wanderweg, dessen Verlauf von der Werra bei Hörschel bis zur Saale bei Blankenstein von 1.300 Rennsteig- und Grenzsteine markiert wird, aber auch von Schildern mit einem weißen "R": Damit laden die Rennsteig-Orte und ihre Menschen zur Rast, Thüringer Gastlichkeit inklusive. Julius von Plänckner hätte das gefallen.

    thueringertourismus

    www.thueringen-entdecken.de

    • © Guido Werner

      © Guido Werner

    • © Anne Schüßler

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    • © Melf Mäder

      © Melf Mäder

    • © Martin Kirchner

      © Martin Kirchner

    • © Guido Werner

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    • © Martin Kirchner

      © Martin Kirchner

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