Smoking, Frack, Cutaway: Eine kleine Anzugkunde

    Ansichtssache18. Mai 2018, 07:14
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    Die anstehende royale Hochzeit wirft auch die Frage nach dem richtigen Anzug bei festlichen Anlässen auf

    Ein Mann im Anzug gilt als gut gekleidet. Vorausgesetzt, er wählt den richtigen Schnitt für den richtigen Anlass und selbstverständlich spielt auch die Uhrzeit eine Rolle. Neben dem klassischen ein- oder zweireihigen Anzug kommen diese vier besonderen Schnitte bei festlichen Gelegenheiten zum Einsatz.

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    foto: odd andersen/ap

    Der Cutaway

    Der Cutaway, oft nur kurz "Cut" genannt, oder im Englischen auch als "Morning Coat" bezeichnet, weil dieser ebenfalls nur tagsüber getragen wird. Er gilt als großer Bruder des Stresemanns und besteht wie dieser aus einer schwarz-grau gestreiften Hose, einem weißen Hemd und einer hellen Weste. Das Jackett ist beim Cutaway aber deutlich länger geschnitten und hat seinen Namen von den abgeschnittenen Seitenteilen.

    Dies soll für mehr Beinfreiheit im langen Gehrock sorgen. Er gilt als eleganter Tagesanzug, in adeligen Kreisen ist er sogar ein Muss bei feierlichen Anlässen. Gerne wird er auch bei Hochzeiten getragen, zum Beispiel in Kombination mit einem Zylinder und einem Knopflochsträußen am linken Revers. Hier ist allerdings Vorsicht geboten: Trägt der Bräutigam einen Cut, so dürfen Gäste nicht darin erscheinen. Schließlich soll niemand dem Bräutigam die Show stehlen.

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