Die Hochzeitsmode der britischen Royals

Ansichtssache15. Mai 2018, 14:51
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Das britischen Königshaus gilt als tonangebend in Sachen Brautmodentrends: Die schönsten Hochzeitskleider der letzten Jahre

Am Wochenende ist es soweit: Prinz Harry und Meghan Markle geben sich am 19. Mai das Ja-Wort – und Millionen werden ihnen dabei zusehen. Hinschauen wird man vor allem auch bei Markles Brautkleid, über das schon seit Wochen gemunkelt wird.

Die royale Hochzeitsmode spielt mindestens eine genauso wichtige Rolle wie das Brautpaar selbst. Ein Blick zurück auf die Hochzeitsmode des britischen Königshauses der letzten 70 Jahre.

foto: afp

1947: Queen Elizabeth II und Prinz Philip

Mehr als 70 Jahre ist es her, dass Queen Elizabeth II, damals noch Prinzessin, mit Prinz Philip vor den Altar trat. Die heutige Queen trug bei ihrer Hochzeit ein Kleid von Norman Hartnell, demdamaligen Hofschneider des britischen Königshauses. Ganze 4,6 Meter war der Brautschleier lang, verziert mit Stickereien, die von Botticellis Gemälde "Primavera" inspiriert waren.

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1960: Prinzessin Margaret und Lord Snowdon

Prinzessin Margaret heiratete einen Bürgerlichen, den Fotografen Anthony Armstrong-Jones, der 1961 von Queen Elizabeth zum "Earl of Snowdon" erhoben wurde. Wie ihre ältere Schwester Queen Elizabeth II trug sie ein Brautkleid des Hofschneiders Norman Hartnell. Ihr Mann wählte den klassischen Cutaway. Die beiden führen ein skandalreiches Jet-Set-Leben mit vielen Parties, Zigaretten und Affären. Die Ehe wurde schließlich 1978 aufgelöst.

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1973: Prinzessin Anne und Captain Mark Phillips

Die Tochter der Queen heiratete den Armee-Hauptmann Captain Mark Phillips in einer langärmligen Robe von Maureen Baker, er kam in Uniform. Die beiden sind heute kein Paar mehr, die Scheidung folgte 1992.

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1981: Prinzessin Diana und Prinz Charles

Es war das Medienereignis, das Millionen vor den Fernseher lockte. Designerin Elizabeth Emanuel entwarf Lady Diana Spencer ein Hochzeitskleid im typischen Stil der 1980er-Jahre mit Puffärmeln und einer acht Meter langer Schleppe. Das Diadem stammt aus dem Hause Spencer und soll der Prinzessin Kopfschmerzen während der Zeremonie bereitet haben. Für Prinz Charles gab es neben seiner Frau, der Königin der Herzen, nur noch wenig Aufmerksamkeit. Die Ehe stand unter keinem guten Stern: 1996 ließ sich das Paar nach 15 krisenreichen Jahren scheiden.

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1986: Sarah Ferguson und Prinz Andrew

Als Mitglied der Navy trug Prinz Andrew seine Uniform. Passend dazu trug Ehefrau Sarah Ferguson ein Kleid von Lindka Cierach, bestickt mit Wellen und Anker. Die Ehe der beiden währte nicht lange, 1992 gaben sie die Trennung bekannt.

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1999: Gräfin Sophie von Wessex und Prinz Edward

Der jüngste Sohn der Queen war der erste, der nicht in traditioneller Uniform heiratete. Das Kleid seiner Frau Sophie von Wessex wurde von Samantha Shaw entworfen und machte vor allem wegen des Ausschnitts Schlagzeilen.

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2005: Herzogin Camilla und Prinz Charles

Sie kannten sich schon über 30 Jahre, ehe sie 2005 mit Mitte fünfzig heirateten. Camilla wählte für die Hochzeit ein langes, taubenblaues Seidenkleid und einen passenden Mantel von Robinson Valentine. Charles trug den klassischen Cutaway.

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2011: Herzogin Catherine und Prinz William

Schon lange vor der Hochzeit wurde über das Kleid von Kate Middleton spekuliert und Wetten wurden eingegangen. Alexander McQueens Chefdesignerin Sarah Burton machte schließlich das Rennen und entwarf ein Kleid, das an Grace Kellys Brautkleid erinnerte. Prince William trug die Uniform der Irish Guards. (sg, 15.5.2018)


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