Entführte britische Touristen im Ostkongo befreit

    13. Mai 2018, 16:47
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    Kidnapper hatten Nationalpark-Rangerin getötet

    Goma/London – Zwei im Osten der Demokratischen Republik Kongo entführte Touristen aus Großbritannien sind wieder frei. Die beiden Männer konnten in Sicherheit gebracht werden, teilte der britische Außenminister Boris Johnson am Sonntag in London mit. Seine Gedanken seien bei der Familie der Rangerin, die die Kidnapper bei dem Überfall getötet hatten, und beim verletzten Fahrer, der auch befreit werden konnte.

    Entführung bei Virunga-Nationalpark

    Johnson bedankte sich bei den Behörden der Demokratischen Republik Kongo und dem Institut für Naturschutz für ihre Unterstützung in dem Fall. Die Gruppe war am vergangenen Freitag nahe des Virunga-Nationalparks entführt worden, der vor allem für seine vom Aussterben bedrohten Berggorillas berühmt ist.

    Im Ostkongo sind Milizen und Wilderer aktiv, die vom Reichtum der Natur und den Bodenschätzen der Region profitieren wollen. Immer wieder greifen sie Ranger des Nationalparks an, der an der Grenze zu Uganda und Ruanda liegt. Erst im vergangenen Monat kamen in dem Park sechs Menschen bei einem Angriff von Rebellen ums Leben. (APA, 13.5.2018)

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