"Wird man bedroht, hat man einen sensiblen Punkt getroffen"

    14. Mai 2018, 12:47
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    Video-Reihe: Neun JournalistInnen sprechen über die Erfahrungen mit Repression und ihre Strategien dagegen – Teil 7: Laura Battaglia, Italien

    Perugia/Wien – Laura Silvia Battaglia berichtet aus Konflikt- und Kriegsgebieten im Nahen Osten. Obwohl sie selbst schon wegen ihrer Berichterstattung inhaftiert wurde, riskieren ausländische JournalistInnen ihrer Meinung nach oft weniger, als ihre Kontaktpersonen vor Ort, sagt sie in Teil 7 der Video-Serie über Journalistinnen und Journalisten und ihre Erfahrungen mit und ihre Strategien gegen Repressionen, aufgenommen beim Internationalen Journalismusfestival in Perugia im April 2018.

    Laura Silvia Battaglia ist freie Journalistin mit Schwerpunkt auf den Jemen und den Irak. Eines der größten Probleme mit Repressionen gegenüber JournalistInnen ist ihrer Meinung nach die oft eintretende Selbstzensur. Darüber hinaus sei die Situation für lokale "Fixer" und andere Kontaktpersonen oft wesentlich gefährlicher als für ausländische JournalistInnen, die Konfliktzonen dank ihres ausländischen Reisepasses wieder verlassen können.

    Laura Silvia Battaglia schreibt unter anderem für den Schweizer RSI, Transterra News oder RaiNews. Als Videojournalistin hat Battaglia sechs Dokumentationen produziert und unter anderem den Preis "Journalist for the Mediterranean Sea" erhalten. Beim internationalen Journalismus-Festival in Perugia sprach sie über Kriegsberichterstattung im Jemen und die Humanitäre Korridore im Mittelmeerraum.

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    Weitere Videos aus der Serie finden Sie im Schwerpunkt "Journalisten unter Druck"

    (Miriam Hübl, Konstantin Auer, 11.5.2018)

    Konstantin Auer hat einen Bachelor in Politikwissenschaft und einen in Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Derzeit macht er den Master in Journalismus an der FH Wien der WKW. Erste journalistische Erfahrungen sammelte er bei den Tips, bei M-Media, dem Kurier und dem ORF.

    Miriam Hübl hat Politikwissenschaften in Wien und Kopenhagen, außerdem Social Design an der Universität für angewandte Kunst studiert. Danach Journalismus und Neue Medien an der FH Wien. Journalistisch befasst sie sich mit unterschiedlichen Dimensionen von Politik – im Großen wie im Kleinen, versteckt und offensichtlich, hier und dort.

    Zum Projekt: Vom Internationalen Journalismusfestival in Perugia (11. bis 15. April 2018) berichten Studierende des Studienbereichs für Journalismus und Medienmanagement der FH Wien der WKW. >>> Mehr hier im Schwerpunkt über Perugia

    • Artikelbild
      foto: miriam hübl konstantin auer
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