"Wir leiden, weil es kein Gesetz für freien Informationszugang gibt"

    Video11. Mai 2018, 08:00
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    Video-Reihe: Neun JournalistInnen sprechen über die Erfahrungen mit Repression und ihre Strategien dagegen – Teil 4: Joel Konopo, Nigeria

    Joel Konopo recherchierte für INK, ein Zentrum für investigative Journalisten in Botswana, den Missbrauch von öffentlichen Mitteln durch den Präsidenten. Dabei wurde er von Zivilpolizisten schikaniert, er geht dagegen mit Anwälten und internationaler Öffentlichkeit vor. Teil 4 der Video-Serie über Journalistinnen und Journalisten und ihre Erfahrungen mit und ihre Strategien gegen Repressionen. Aufgenommen beim Internationalen Journalismusfestival in Perugia im April 2018.

    Joel Konopo ist ein investigativer Journalist und geschäftsführender Teilhaber des Zentrums für investigative Journalisten (INK) in Botswana. Dort arbeitet er mit JournalistInnen aus Sambia, Lesotho, Malawi, Namibia, Simbabwe und Südafrika zusammen. Für INK berichtete er über den Missbrauch von öffentlichen Mitteln durch den Ministerpräsidenten von Botswana. Vorher war er der Herausgeber des "Botswana Guardian". Er war Teil des Teams, das die Panama Papers in Botswana untersuchte. Beim internationalen Journalismus-Festival in Perugia hielt er einen Workshop über die Verwendung von Drohnen und Satelliten im Journalismus.

    In der Videoreihe "Resist" berichten neun MedienvertreterInnen aus allen Teilen der Welt über ihre Erfahrungen, wie sie mit Repressionen umgehen, und welche Strategien des Widerstands sie ihren KollegInnen empfehlen können.

    Joel Konopo im Interview

    der standard

    Weitere Videos aus der Serie finden Sie im Schwerpunkt "Journalisten unter Druck"

    (Miriam Hübl, Konstantin Auer, 11.5.2018)

    Konstantin Auer hat einen Bachelor in Politikwissenschaft und einen in Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Derzeit macht er den Master in Journalismus an der FH Wien der WKW. Erste journalistische Erfahrungen sammelte er bei den Tips, bei M-Media, dem Kurier und dem ORF.

    Miriam Hübl hat Politikwissenschaften in Wien und Kopenhagen, außerdem Social Design an der Universität für angewandte Kunst studiert. Danach Journalismus und Neue Medien an der FH Wien. Journalistisch befasst sie sich mit unterschiedlichen Dimensionen von Politik – im Großen wie im Kleinen, versteckt und offensichtlich, hier und dort.

    Zum Projekt: Vom Internationalen Journalismusfestival in Perugia (11. bis 15. April 2018) berichten Studierende des Studienbereichs für Journalismus und Medienmanagement der FH Wien der WKW. >>> Mehr hier im Schwerpunkt über Perugia

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