Die Digitalisierung kommt in den Wohnhäusern an

    9. Mai 2018, 15:59
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    Neue App soll Kommunikation zwischen Eigentümern, Mietern und Hausverwaltung verbessern

    Kommunikation findet in vielen Wohnhäusern auf dem schwarzen Brett statt, wo Wissenswertes für die Bewohner mehr oder weniger liebevoll ausgehängt wird. Das könnte die Digitalisierung ändern. Die JP Immobiliengruppe will mit ihrer nun vorgestellten App namens Puck die Kommunikation in Häusern zwischen Mietern, Eigentümern und Hausverwaltung verbessern.

    Per App kann der defekte Aufzug gemeldet werden, aber auch Einblick in Mietvertrag und Betriebskosten genommen werden. Außerdem gibt es in der App eine Tauschbörse sowie News zum Grätzel. Eine weitere Schaltstelle im Haus ist ein digitales schwarzes Brett im Eingangsbereich, wo auch Paketboxen untergebracht werden können. Wer ein Paket bekommt, wird mittels App benachrichtigt.

    Drei erste Projekte

    In drei JP-Projekten wird die App Puck nun verwendet. Außerdem gibt es eine Kooperation mit der Hausverwaltung IMV. Durch weitere Partnerschaften soll es in den nächsten zwei Jahren 100.000 Nutzer geben, kündigte Daniel Jelitzka, Geschäftsführer von JP Immobilien, an. Für Endnutzer ist die App kostenlos, Hausverwaltungen kostet der Service – je nach Objektgröße – etwa 50 Cent pro Monat und Wohneinheit.

    Die Errichtungskosten für das digitale schwarze Brett liegen bei etwa 2800 Euro, die Paketboxen kosten extra. Ein Nachrüsten im Bestand sei nicht immer möglich, so Co-Geschäftsführer Martin Müller: In manchen Häusern fehle für die Paketboxen einfach der Platz. (zof, 9.5.2018)

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