"Ich bin kein Smartloch" – Ö3-Aktion gegen Handys im Straßenverkehr

    7. Mai 2018, 11:38
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    Auch Gaffer mit Smartphones im Visier der Kampagne

    Mehr als ein Drittel aller Verkehrsunfälle passieren durch Ablenkung. Außerdem kommen bei Unfällen immer öfter die Rettungskräfte nicht zum Einsatzort durch, weil Gaffer den Weg versperren, machte das ORF-Radio Ö3 am Montag in einer Aussendung aufmerksam. In beiden Fällen spielen oft Handys eine Rolle, der Sender startet deshalb eine Sicherheitskampagne mit dem Slogan "Ich bin kein Smartloch".

    Ö3-Verkehrsaward

    Die Aktion wird am (morgigen) Dienstag bei der Verleihung des 17. Ö3-Verkehrsawards vorgestellt. Es folgen ein mehrwöchiger Schwerpunkt im Radio-Programm und auf oe3.orf.at sowie Printinserate, Audio- und Kinospots. Egal, ob man mit seinem Smartphone die Rettungskräfte bei ihrem Einsatz behindert, ob man damit bei Rot über die Straße läuft oder am Rad nur noch kurz die Mails checkt, die Konsequenzen sind immer öfter fatal, hieß es in der Aussendung.

    "'Ich bin kein Smartloch' spricht für alle, die bis jetzt immer wieder einmal im Straßenverkehr zum Handy gegriffen haben, obwohl sie eigentlich wissen, dass das gefährlich oder dumm ist", betonte Ö3-Senderchef Georg Spatt. "Das Smartphone ist heute ein nicht wegzudenkender alltäglicher Begleiter. Jedoch sollte man im Straßenverkehr tunlichst die Finger davon lassen – sonst kann es durchaus der letzte Griff zum Handy gewesen sein", sagte der Leiter der Ö3-Verkehrsredaktion, Thomas Ruthner. (APA, 7.5. 2018)

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      foto: apa
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