Windows 10 Update sorgt für Abstürze und sich aufhängende Apps

    5. Mai 2018, 17:21
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    Unter anderem Google Chrome und Microsofts Cortana betroffen – es gibt einige temporäre Fixes

    Das neue Windows 10 April 2018 Update scheint bei vielen Nutzern für Schwierigkeiten zu sorgen. Viele beklagen sich darüber, dass Programme wie Google Chrome oder Microsofts eigener Sprachassistent Cortana sich aufhängen oder abstürzen. In manchen Fällen friert das gesamte System ein, sodass es nur mehr möglich ist, Kontrolle über den Computer zurückzuerlangen, indem man ihn mittels des Einschaltknopfes in den Ruhezustand zu zwingen oder ihn so gänzlich abdreht.

    Mehrere kurzfristige Lösungsmöglichkeiten

    Primär betroffen sind Geräte, die einen neueren, integrierten Grafikchip von Intel haben. Microsoft selbst hat bereits ein Update angekündigt, welches die Probeme beheben sollte. Bis dahin wird empfohlen, entweder:

    • Die zuvor genannte Methode mit dem Einschaltknopf anzuwenden, um das System in den Ruhezustand zu zwingen
    • Den Laptop zuklappen und wieder aufklappen
    • bei Tablets beide Lautstärketasten gleichzeitig drei Mal hintereinander innerhalb von zwei Sekunden zu drücken
    • die Tastenkombination "Windows-Taste + CTRL + Shift + B" auszuprobieren.

    Wie ein Bug, welches eines der meistgenutzten Programme betrifft – Google Chrome – nicht schon in der Beta entdeckt und gefixt wurde, ist unklar. Tester sollen ihn bereits vor einem Monat vermeldet haben.

    Nicht der erste große Bug

    Das ist nicht der erste Stolperstein bei Microsofts neuem Update. So wurde der Release kurzfristig nach hinten verschoben, weil das Unternehmen einen Bug entdeckt hatte, der das System abstürzen ließ. Und auch mit Mozillas Browser Firefox gab es zuletzt Probleme: Das Programm zeigte nach dem Update plötzlich Fehlermeldungen beim Aufruf mancher Webseiten an.

    Zudem berichteten Nutzer von nervigen Warnungen vor ausgehendem Speicher auf einem Laufwerk, das sie gar nicht selbst eingerichtet hatten. Mozilla hat das Problem mittlerweile selbst mit einem Update gelöst, im Falle der Warnmeldung müssen Nutzer aktuell noch selbst Hand anlegen und die überflüssig erstellte Partition im Partitionsmanager entfernen. (red, 5.5.2018)

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      Microsofts neues Update sorgt für viel Frust.

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