Ex-Minister Schelling steigt bei Einrichtungs-Start-up ein

4. Mai 2018, 14:05
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Der Ex-Manager bei Kika/Leiner und XXXLutz kehrt nach seinem Ausflug in die Politik auch in die Möbelbranche zurück

Wien – Ex-Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) kehrt in die Möbelbranche zurück. Er steigt gemeinsam mit Johannes Artmayr, Geschäftsführer von Strasser Steine, beim Linzer Start-up Roomle ein, berichteten die "Oberösterreichischen Nachrichten" (OÖN) am Freitag. Mit der von 2014 von Albert Ortig ins Leben gerufenen App können Nutzer ihre Einrichtung in 3D planen und die Möbel gleich kaufen.

Bereits mehr als zwei Millionen User haben mit dem Programm ihr Heim geplant und eingerichtet. Roomle ist auch im Ausland präsent, vor allem in Deutschland, Russland und den USA. Derzeit wird die Anwendung dem Zeitungsbericht zufolge 100.000 Mal im Monat heruntergeladen.

Schelling war vor seiner Politikerkarriere bereits in der Möbelbranche tätig. Zunächst war er Geschäftsführer bei Kika/Leiner, später wechselte er zum Rivalen XXXLutz, den er bei der rasanten Expansion in Europa begleitete. Auch Artmayr hat Erfahrung in der Einrichtungsbranche. Er machte Strasser Steine zum größten Produzenten in Küchenarbeitsplatten aus Naturstein in Mitteleuropa. Das Mühlviertler Unternehmen beschäftigt 210 Mitarbeiter.

Schelling heuerte nach seinem Ausscheiden aus der Politik beim russischen Energieriesen Gazprom an. Er hat mit dem Staatskonzern einen Beratervertrag für das Pipelineprojekt Nord Stream 2. (APA, 4.5.2018)

  • Schelling heuerte nach seinem Ausscheiden aus der Politik auch beim russischen Energieriesen Gazprom an.
    foto: apa/roland schlager

    Schelling heuerte nach seinem Ausscheiden aus der Politik auch beim russischen Energieriesen Gazprom an.

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