Neue Mittelschule: Vorerst keine Änderungen beim Teamteaching

29. April 2018, 12:30
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Laut Bericht in Tageszeitung "Kurier" werden Regelungen um ein Jahr verlängert – Faßmann will "System inhaltlich weiterentwickeln"

Wien – Keine unmittelbaren Änderungen soll es laut einem Bericht des "Kurier" (Sonntag-Ausgabe) beim Teamteaching an den Neuen Mittelschulen (NMS) geben. Die aktuell geltende Regelung, die den gemeinsamen Unterricht zweier Lehrer im Umfang von sechs Wochenstunden vorsieht, werde um ein Jahr verlängert, so Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP), der kürzlich dafür plädierte das Teamteaching zu überdenken.

Ursprünglich sollten in den NMS in den zusätzlich vom Bund bezahlten sechs Stunden in Deutsch, Mathematik oder Englisch zwei Lehrer in der Klasse stehen. Nach Kritik daran wurde dies 2015 geändert: Seither sind die Zusatzstunden nicht nur auf die Hauptfächer beschränkt, außerdem können sie nicht nur für Teamteaching, sondern auch für andere Fördermaßnahmen (Begabtenförderung, Förder- oder Leistungskurse etc.) verwendet werden.

Man stelle das Teamteaching nicht grundsätzlich infrage, "wir wollen das System inhaltlich weiterentwickeln", wird Faßmann nun im "Kurier" zitiert, ohne detailliert auf seine Vorstellungen dazu einzugehen. Im Ende März vorgelegten Strategiebericht zum Bildungsbudget war von geplanten Änderungen bei den zusätzlichen Mitteln für die NMS die Rede: So sollte es möglich werden, das Geld noch stärker in Förder- oder Leistungskurse zu investieren. Kritiker befürchteten ob der Ankündigungen eine Abschaffung des Teamteachings. (APA, 29.4.2018)

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