Royales Baby in "Guten Morgen Österreich": Burgenland an Kensington

24. April 2018, 15:09
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Rotenturm an der Pinka – im schönen Südburgenland gelegen – hat nämlich auch ein Schloss

Stilvoll berichtete am Dienstagfrüh Guten Morgen Österreich von der Ankunft der Nummer fünf in der britischen Thronfolge. Rotenturm an der Pinka – im schönen Südburgenland gelegen – hat nämlich auch ein Schloss, und kein läppisches. Es reicht jedenfalls locker als Kulisse und Stimmungsmacher für die königliche Nachricht.

Noch heißt das dritte Kind von Herzogin Kate und Prinz William bloß "royales Baby". Aber die Buchmacher halten die Zitterpartie um die Namensgebung kräftig am Laufen. Arthur rangiert ganz oben. Denn, wie ein bis oben hin in Union Jack Flaggen gewickelter Fan argumentativ einstreute, schon Prinz Charles hätte diesen Namen für seinen Erstgeborenen im Talon gehabt.

Das war nicht einfach so dahingesagt, denn vor dem St Mary's Hospital, wo die Herzogin niederkam, traf das ORF-Mikrofon ausschließlich auf Hardcore-Fans. Sie campierten in Erwartung des freudigen Ereignisses dort schon seit 15 Tagen. Darunter auch ein betagter Herr, der sich passenderweise eine Babypuppe mitgenommen hat.

Wie die Moderatoren Eva Pölzl und Martin Ganster derweil in der burgenländischen Frühe darauf reagiert haben, ist nicht überliefert.

Die Puppe des Greises schlug die Augen auf, bewegte die Lippen und hat am Ende sogar heftig mit den Armen gestikuliert. Ein wenig unheimlich wirkte das schon. Aber man muss sehen, dass der Identifizierung der Untertanen mit der Königsfamilie kaum Grenzen gesetzt sind. Ob es "the other way round" auch funktioniert, sich also die Royals am Volk ein Beispiel nehmen, ist eine andere Frage. Als Geschenk hätte der Herr jedenfalls eine Sparbüchse dabeigehabt. (Margarete Affenzeller, 24.4.2018)

  • Die Moderatoren: Eva Pölzl und Martin Ganster vor dem Schloss.
    foto: screenshot / orf tvthek

    Die Moderatoren: Eva Pölzl und Martin Ganster vor dem Schloss.

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