Schulden wir unseren Eltern etwas?

    User-Diskussion25. April 2018, 09:00
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    Sie haben uns das Leben geschenkt, doch was schulden wir ihnen dafür? Oder ist Dankbarkeit ausreichend? Was ist Ihre Meinung dazu?

    Die Schweizer Philosophin und Autorin Barbara Bleisch meint "Nein". Im Interview mit dem STANDARD über ihr Buch "Warum wir unseren Eltern nichts schulden" sagt sie: "Weder der Verweis auf das Lebensgeschenk noch der auf das 'dicke Blut' oder der auf die elterliche Fürsorge bürden den Kindern moralische Pflichten auf. Kinder haben um ihre Existenz nicht gebeten, und die Kinder aufzuziehen war die Pflicht der Eltern. Außerdem haben leider nicht alle Kinder fürsorgliche Eltern. Kinder im Erwachsenenalter generell als moralische Schuldner ihrer Eltern zu sehen, überzeugt mich deshalb nicht." Man sei zwar nicht zur Dankbarkeit verpflichtet, dennoch sei Dankbarkeit den Eltern gegenüber "ein feiner Zug". So sieht das auch dieser User:

    Aus eigener leidvoller Erfahrung mit dem Thema "Schuld" berichtet dieser User:

    Dieser User meint, dass man nicht Dankbarkeit, sondern Empathie den eigenen Eltern gegenüber entwickeln sollte:

    Sind Sie Ihren Eltern etwas schuldig?

    Wie ist das bei Ihnen? Und wenn ja – wann ist die Schuld abgeglichen? Ist sie das jemals? Und was erwarten Sie von Ihren Kindern? Tauschen Sie sich im Forum aus! (aan, 25.4.2018)

    • Zum Dank verpflichtet: Wie sehen Sie das?
      foto: getty images/istockphoto/eva-katalin

      Zum Dank verpflichtet: Wie sehen Sie das?

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