Kinder- und Jugendgesundheit besorgniserregend

    23. April 2018, 15:41
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    Um die Kinder- und Jugendgesundheit ist es nicht gut bestellt, laut OECD liegt Österreich auf Platz 27 von 30

    Um die Gesundheit des österreichischen Nachwuchses ist es im Vergleich schlecht bestellt: Platz 27 von 30 laut OECD-Ranking. "Die Zahlen sind besorgniserregend", so Alexander Herzog, SVA-Obmann-Stellvertreter.

    Ein Viertel der Jugendlichen sei übergewichtig – Tendenz steigend, hieß es weiter. Darüber hinaus rauche in der Alpenrepublik mehr als ein Viertel (27 Prozent) der 15-Jährigen – OECD – "Rekord". In keinem anderen Land hat diese Altersgruppe öfters – mindestens zwei Mal – Alkohol konsumiert. "Gerade in jungen Jahren werden in vielen Bereichen die Weichen für das ganze Leben gestellt", schilderte Herzog. Dies gelte nicht zuletzt in Sachen Ernährung, Bewegung oder Nikotin- und Alkoholkonsum.

    Hilfsorganisationen, Mediziner, Sozialversicherungsträger, Apothekerkammer, Pharmaindustrie und Andere wollen gemeinsam die Jüngsten für diverse Gesundheitsthemen sensibilisieren bzw. die mentale Grundlagen stärken. Dabei kann es sich auch um eher innovative Ansätze wie "digital detox" – der bewusste Verzicht auf Smartphone & Co – handeln.

    Initiativen starten

    Die nun gestartete kostenlose "KinderGesundheitsWoche" möchte unter dem Motto "Entdecke die Geheimnisse für ein gesundes Leben" spielerisch Bewusstsein schaffen und Gesundheit und mentale Grundlagen von klein auf stärken und fördern. Auf mehr als 1.800 Kinder warten rund 50 interaktive Aktionen zu gesundheitsrelevanten Themen. Der Bogen spannt sich dabei von Homöopathie über Artistik hin zu gesunder Ernährung, Erster Hilfe oder Zahn- und Augengesundheit und Psychologie.

    In mehr als 50 interaktiven Workshops vermitteln Experten aus diversen Sparten praktisch und theoretisch ihre Expertise aus den Bereichen Lifestyle, Medizin, Sport oder psychischer und sozialer Gesundheit. Acht- bis und 14-jährige werden darüber hinaus zu "Gesundheitscoaches" geschult, die aktiv ihr Wissen in ihrem Umfeld weitervermitteln sollen. Der Gastgeber, die Berufsrettung Wien, gibt an Ort und Stelle Einblicke in ihre Tätigkeiten und öffnet Rettungswägen oder schildert detailliert den Aufbau eines Katastrophenzuges oder den Einsatz von Spineboard und Vakuummatratze. (APA, 23.4.20178)

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