Sky integriert andere Mediatheken in Apps und Receiver

    18. April 2018, 12:50
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    Der Pay-TV-Sender will mit technischen Neuerungen bei den Kunden punkten. Die neue Serie "Das Boot" soll noch vor Weihnachten zu sehen sein

    München/Wien – Der Pay-TV-Sender Sky will die neue Serie "Das Boot" noch vor Weihnachten zeigen. Das sagte ein Sky-Sprecher am Dienstag in München. Die mit der Bavaria Film und Sonar Entertainment entwickelte Produktion knüpft an den legendären Kinofilm von Wolfgang Petersen über eine deutschen U-Boot-Besatzung im Zweiten Weltkrieg an. Zudem wurden technische Neuerungen für Sky-Kunden angekündigt.

    "Das Boot" setzt die Geschichte des Films in Serienform fort. Im Februar war Drehschluss für die aufwendige Produktion, bei der Andreas Prochaska für die Regie verantwortlich zeichnet. Als Darsteller standen u.a. Robert Stadlober, Tom Wlaschiha und Vincent Kartheiser vor der Kamera. Sky setzt auch sonst verstärkt auf Eigenproduktionen, wurden für die kommenden Monate doch noch "Acht Tage" (mit Stefan Ruzowitzky sitzt hier ebenfalls ein Österreich im Regiesessel), "Der Pass" (die Dramaserie mit Nicholas Ofczarek wurde zum Teil in Salzburg gedreht) oder "Der Grenzgänger" in Aussicht gestellt.

    Neu sind auch technische Änderungen, die das Medienunternehmen in Unterföhring vorstellte. So haben Abo-Kunden mit Sky Q als App oder über den Receiver künftig nicht nur Zugriff auf das laufende Fernsehprogramm. Über Apps können sie auch die Mediatheken von anderen Sendern nutzen. Zu einem späteren Zeitpunkt solle dann Netflix integriert werden, teilte der Pay-TV-Sender mit. Wer zu spät einschaltet, kann zudem bereits laufende Sendungen dennoch von vorne ansehen. Außerdem soll sich das Angebot noch flexibler auf verschiedenen Geräten wie Smartphone, Fernseher oder Tablet nutzen lassen. Wer unterwegs auf dem Handy eine Serie anfange, könne auf dem Fernseher nahtlos weiterschauen, hieß es. (APA, dpa, 18.4.2018)

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