China laut Studie beim Aufbau von 5G vorn

    17. April 2018, 11:46
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    Südkorea und USA bei ultraschnellem Mobilfunk auf Platz zwei und drei

    Beim Aufbau des neuen ultraschnellen Mobilfunknetzes 5G hat China die Nase vorn. Danach folgen Südkorea und die USA, wie das US-Marktforschungsunternehmen Analysys Mason am Montag mitteilte. Diese drei Länder und Japan gehören demnach zu den engagiertesten bei der Umsetzung des neuen Mobilfunkstandards.

    Analysis Mason untersuchte für den US-Verband der Telekommunikationsanbieter zehn Länder. Europäische Staaten wie Deutschland, Frankreich und Großbritannien landen demnach in Gruppe zwei hinter der Spitzengruppe, Russland, Kanada und Singapur in Gruppe drei. China verdanke seine Führungsrolle einer "proaktiven Regierungspolitik und Impulsen aus der Branche", erklärte der US-Unternehmensverband.

    Schnellere Datenübertragung

    Der 5G-Standard soll die schnellere Übertragung größerer Datenmengen und höhere Netzstabilität ermöglichen. Er wird als die Schlüsseltechnologie für eine Welt angesehen, in der Autos automatisiert fahren, Maschinen drahtlos miteinander kommunizieren und somit die Datenmengen immer weiter zunehmen.

    Die österreichische Bundesregierung will den 5G-Standard flächendeckend bis 2025 umsetzen. Das kostet 10 Mrd. Euro, die nicht gänzlich von der öffentlichen Hand getragen werden sollen. Bis 2023 soll die Technologie entlang der Hauptverkehrsadern funktionieren. Frequenzauktionen heuer und nächstes Jahr sollen zusammen rund 450 Mio. Euro bringen. Bis 2020 sollen flächendeckend 100 Mbit/s angeboten werden. (APA, 17.4.2018)

    • Das Mobilfunknetz 5G wird derzeit am schnellsten in China aufgebaut
      foto: apa/afp/getty/becke

      Das Mobilfunknetz 5G wird derzeit am schnellsten in China aufgebaut

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