400 Polizisten und 500 Ordner bei Wien-Marathon im Einsatz

    17. April 2018, 07:15
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    Die Polizei geht von einer allgemein erhöhten Gefährdungssituation aus

    Wien – Großveranstaltungen sind seit geraumer Zeit unter Sicherheitsaspekten im Fokus. Das gilt natürlich auch für den Vienna City Marathon, der am kommenden Sonntag zum 35. Mal gestartet wird. Für Sicherheit bei dem Laufevent mit rund 40.000 Teilnehmern sorgen heuer rund 400 Polizisten sowie 500 Ordner.

    Die Wiener Exekutive hat ein umfassendes Sicherheitskonzept erstellt, sagte Polizeisprecherin Michaela Rossmann zur APA. Sie betonte, dass sich bei der Lageeinschätzung in den vergangenen Wochen und Monaten wenig geändert habe. Die Polizei geht demnach von einer allgemein erhöhten Gefährdungssituation aus. Es gebe aber keine konkreten Bedrohungsszenarien für den Wien-Marathon oder in Österreich überhaupt – DER STANDARD berichtete.

    Beobachtung auch über Verkehrskameras

    Details will die Exekutive über das Konzept "aus strategischen Gründen" nicht verbreiten. Aber zusätzlich zu den eingesetzten Beamten und Ordnern wird das Geschehen beim Marathon auch über Verkehrskameras beobachtet. Wie jedes Jahr macht die Großveranstaltung eine große Zahl von Verkehrsmaßnahmen und Sperren notwendig. Details dazu wurden bereits in der Vorwoche veröffentlicht.

    Neben sichtbarer Polizeipräsenz durch uniformierte Beamte werden auch Polizisten in Zivil im Einsatz sein, ebenso Spezialkräfte wie die Wega, die Polizeidiensthundeeinheit und sprengstoffkundige Organe. Die Landesverkehrsabteilung übernimmt die Streckensicherung, Beamte des See- und Stromdiensts werden mit Polizeibooten patrouillieren. Auch ein Hubschrauber wird eingesetzt. (red, APA, 17.4.2018)

    • Im Vorjahr wurden am Marathon-Wochenende bis zu 500 Beamte eingesetzt.
      foto: apa / hans punz

      Im Vorjahr wurden am Marathon-Wochenende bis zu 500 Beamte eingesetzt.

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