Schwangerschafts-Abc: Was sind die wichtigsten Begriffe?

    18. April 2018, 11:00
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    Blasensprung, Kreißsaal, Wehen: Mit welchen Fachausdrücken wurden Sie bei Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett konfrontiert? Ergänzen Sie das Schwangerschafts-Abc!

    Wenn man zum ersten Mal schwanger ist, prasseln viele neue Begriffe auf die werdenden Eltern ein. Ärzte, Hebammen und andere Eltern erklären, berichten und führen die zukünftigen Mamas und Papas in die Welt des Kinderkriegens ein. Von medizinischen und organisatorischen Dingen fühlen sich manche überfordert und suchen Rat. Mit dem Schwangerschafts-Abc, das von der STANDARD-Community im Forum erweitert wird, soll ein Überblick über die wichtigsten Begriffe in der Schwangerschaft, der Geburt und den ersten Tage mit Kind geboten werden.

    Von Anmeldung bis Zervix

    Anmeldung: Vielfach muss man sich in Krankenhäusern für die Geburt anmelden. Wichtig dabei ist, dass man früh dran ist, um im gewünschten Krankenhaus einen Platz zu bekommen (Infos zur Anmeldung in Wien).
    Ebenso sollte man in einem Geburtshaus und bei der Hebammensuche früh dran sein, um den gewünschten Platz beziehungsweise die gewünschte Hebamme zu bekommen.

    Blasensprung: Wenn die Fruchtblase, die Baby und Fruchtwasser umgibt, reißt und Fruchtwasser in einem Schwall oder tropfenweise abgeht, spricht man von einem Blasensprung. In den meisten Fällen steht die Geburt unmittelbar bevor. Ist der Kopf des Babys noch nicht im Becken, sollte die Schwangere mit der Rettung in das Krankenhaus fahren, um einen Nabelschnurvorfall zu vermeiden.

    CTG (Cardiotokograf): Damit werden Wehen und die Herztöne des Kindes aufgezeichnet. Während der Geburt kommt das CTG zum Einsatz, um die Gesundheit des Babys zu überwachen.

    D: Ergänzen Sie das Schwangerschafts-Abc!

    Erbrechen: Ein großer Teil der Schwangeren ist vor allem im ersten Trimester der Schwangerschaft von Übelkeit und Erbrechen betroffen.

    F: Ergänzen Sie das Schwangerschafts-Abc!

    Geburtsvorbereitung: Hebammen bereiten Mütter und Väter auf die bevorstehende Geburt in einem Kurs vor. Sie erklären den Verlauf der Geburt, mögliche geburtserleichternde Maßnahmen sowie das Stillen und die Babypflege.

    Hebamme: Sie begleitet Schwangere während der Schwangerschaft, der Geburt und im Wochenbett (Infos zu Hebammen).

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    J: Ergänzen Sie das Schwangerschafts-Abc!

    Kaiserschnitt (Sectio): Der Bauch der Schwangeren wird geöffnet, um das Kind direkt aus der Gebärmutter auf die Welt zu bringen. Entweder wird der Kaiserschnitt aus verschiedenen Gründen schon in der Schwangerschaft geplant, oder es kann während der Vaginalgeburt zu Komplikationen kommen, die einen Kaiserschnitt erfordern.

    L: Ergänzen Sie das Schwangerschafts-Abc!

    Mutter-Kind-Pass: Das gelbe kleine Büchlein bekommt man von seinem Gynäkologen ausgehändigt, sobald die Schwangerschaft festgestellt wird. Darin werden die Untersuchungen in der Schwangerschaft, die Geburt und die Untersuchungen des Kindes bis zum fünften Lebensjahr dokumentiert (Infos zum Mutter-Kind-Pass).

    Nachgeburt: Die Plazenta wird in wenigen Nachgeburtswehen ausgestoßen. Die Hebamme überprüft die Vollständigkeit der Plazenta, damit eventuelle Rückstände entfernt werden können, um starke Blutungen und Infektionen zu vermeiden.

    Oxytocin: Das Hormon spielt bei der Geburt eine große Rolle, da es Wehen auslöst. Für die Mutter-Kind-Bindung ist dieses Hormon ebenfalls wichtig. Ausgeschüttet wird es vor allem durch Berührung.

    PDA (Periduralanästhesie): Die PDA ist eine Betäubung an der Wirbelsäule, die während der Geburt Wehenschmerzen reduziert.

    Querlage: Kommt selten vor, aber wenn das Baby quer im Bauch der Mutter liegt, ist eine Vaginalgeburt nicht möglich, und es muss ein Kaiserschnitt durchgeführt werden. Eine äußere Wendung des Kindes kann durchgeführt werden, um eine Vaginalgeburt zu ermöglichen.

    R: Ergänzen Sie das Schwangerschafts-Abc!

    Sternengucker: Liegt das Kind mit dem Kopf nach unten und das Gesicht schaut zum Bauch und nicht zum Rücken der Mutter, spricht man von einem Sternenguckerkind.

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    Uterus: Das lateinische Wort für Gebärmutter. Hier nistet sich das befruchtete Ei ein und reift zum Fötus heran.

    Vorwehen: Werden auch als Senkwehen oder Übungswehen bezeichnet, die ungefähr ab dem siebten Monat auftreten können. Sie bereiten den Körper auf die Geburt vor.

    Wochenbett: So wird die erste Zeit nach der Entbindung genannt. Im Wochenbett erholt sich die Mutter von der Geburt, der Körper regeneriert sich, die Hormonproduktion stellt sich um, und die Rückbildung beginnt. Häufig wird das Wochenbett sehr emotional erlebt, und bei manchen Müttern kann es sogar zu Wochenbettdepressionen kommen.

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    Zervix: Die Zervix ist der Gebärmutterhals. Am unteren Ende der Zervix befindet sich der Muttermund. Eine Zervixverkürzung kann eine baldige Geburt anzeigen.

    Mit welchen Begriffen waren Sie ständig konfrontiert und was ist gut zu wissen, wenn man zum ersten Mal Mama oder Papa wird? Ergänzen Sie das Schwangerschafts-Abc im Forum! (haju, 18.4.2018)

    • Im Verlauf einer Schwangerschaft, der Geburt und der ersten Tage mit dem Baby werden Mama und Papa zu Experten. Mit welchen Begriffen konnten Sie zu Beginn nichts anfangen und wie würden Sie diese am besten erklären? Ergänzen Sie das Schwangerschafts-Abc!

      Im Verlauf einer Schwangerschaft, der Geburt und der ersten Tage mit dem Baby werden Mama und Papa zu Experten. Mit welchen Begriffen konnten Sie zu Beginn nichts anfangen und wie würden Sie diese am besten erklären? Ergänzen Sie das Schwangerschafts-Abc!

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