EU "besorgt" über bösartige Cyber-Aktivitäten, will mehr Regeln

    16. April 2018, 12:04
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    Union will Abwehr weiter ausbauen

    Die Europäische Union hat "tiefe Besorgnis" über die zunehmend "bösartigen Cyberaktivitäten" von Drittstaaten und nichtstaatlichen Akteuren geäußert. Die EU werde ihre Fähigkeiten zur Bekämpfung von Cyber-Bedrohungen weiter ausbauen, erklärten die Außenminister der Europäischen Union am Montag in Luxemburg.

    "Not Petya"

    Russland ist in der EU-Erklärung nicht direkt angesprochen. Verurteilt wird von den EU-Außenministern aber die Cyber-Attacke "NotPetya", für die die USA Russland verantwortlich machen, sowie die Schadsoftware "WannaCry". Die Attacken hätten beträchtlichen Schaden und wirtschaftlichen Verlust in und außerhalb der EU angerichtet. Die EU bekundet laut der Erklärung ihre Bereitschaft, innerhalb der UNO und anderer internationaler Gremien freiwillige, nicht-bindenden Normen, Regeln und Grundsätze für ein verantwortungsvolles Verhalten der Staaten im Cyberraum weiterzuentwickeln. (APA, 16.4.2018)

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