Iran verbietet Schulen die Nutzung ausländischer sozialer Netze

    16. April 2018, 07:59
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    Instagram und Telegram sehr beliebt in Islamischer Republik

    Das iranische Bildungsministerium hat den Schulen im Land die Nutzung ausländischer sozialer Medien verboten. Die Bildungseinrichtungen der Islamischen Republik dürften für ihre Kommunikation künftig nur noch auf "einheimische Netzwerke" zurückgreifen, berichtete die Nachrichtenagentur Irna am Sonntag unter Berufung auf das Bildungsministerium.

    Telegram

    Von dem Verbot dürfte vor allem der Kurzbotschaftendienst Telegram betroffen sein, der im Iran sehr beliebt ist. Im vergangenen Jahr zählte er dort rund 40 Millionen Nutzer monatlich. Auch Instagram wird viel genutzt. Facebook und Twitter hingegen werden im Iran blockiert.

    Seit den regierungskritischen Protesten zu Jahresbeginn haben iranische Regierungsvertreter immer wieder den Verdacht geäußert, dass die Opposition ausländische soziale Medien für "konterrevolutionäre" Zwecke nutzt. Die Regierung fördert die Entwicklung iranischer Netzwerke wie etwa Sorush, das nach eigenen Angaben bereits fünf Millionen Nutzer hat. (APA, 16.4.2018)

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