Echo-Veranstalter will nach Kritik Preis überarbeiten

    15. April 2018, 12:30
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    Verleihung an die Rapper Kollegah und Farid Bang war wegen angeblichen Antisemitismus auf Widerspruch gestoßen

    Berlin – Angesichts der Kritik nach der Echo-Verleihung an die Rapper Kollegah und Farid Bang will der Veranstalter das Konzept erneuern. "Als Konsequenz daraus wird der Preis auf Entscheidung des Vorstandes vom heutigen Tag nun überarbeitet werden", erklärte Florian Drücke gegenüber der dpa.

    Das schließe die "umfassende Analyse und die Erneuerung der mit der Nominierung und Preisvergabe zusammenhängenden Mechanismen" ein. "Im Zuge der aktuellen Debatte mussten wir erkennen, dass wir uns in einem Umfeld wiederfinden, das den Preis in ein falsches Licht rückt", betonte Drücke. "Das darf nicht ohne Konsequenzen bleiben."

    Kollegah und Farid Bang waren am Donnerstagabend für ihr Album "Jung, Brutal, Gutaussehend 3" in der Kategorie Hip-Hop/Urban National ausgezeichnet worden. In dem Album finden sich die Textzeilen "Mein Körper definierter als von Auschwitzinsassen" und "Mache wieder mal 'nen Holocaust, komm' an mit dem Molotow". Die Echo-Verleihung an die Rapper war daraufhin auf viel Kritik gestoßen. (APA/dpa, 15.4.2018)

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