Neues Förderprogramm für Quantenforschung startet

    10. April 2018, 18:20
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    FWF und FFG schreiben in Summe 5,5 Mio. Euro für Grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung aus

    Wien – Der Wissenschaftsfonds FWF und die Forschungsförderungsgesellschaft FFG starten ein neues Förderprogramm für Quantenforschung und -technologie. In Summe 5,5 Mio. Euro stehen für Grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung und Personal zur Verfügung, teilten die Förderagenturen mit, die von der Nationalstiftung für Forschung mit der Umsetzung des Programm betraut wurden.

    Mit dem neuen Programm sollen neue Erkenntnisse und Anwendungsmöglichkeiten geschaffen und somit die Kompetenzen und Kapazitäten in der österreichischen Quantenforschung weiter ausgebaut werden. Spezieller Fokus liegt auf der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

    Vom Gesamtbudget entfallen rund 1,5 Mio. Euro auf den FWF und etwa 4 Mio. Euro auf die FFG. Der FWF konzentriert sich dabei auf die Förderung von Postdocs. Forschungsstätten können mit in der Quantenforschung tätigen Unternehmen kooperieren und Personalkosten von Postdocs für eine Laufzeit von bis zu drei Jahren beantragen. Die FFG bietet für Forschungseinrichtungen und Unternehmen gemeinsam die Förderung von anwendungsorientierten Forschungs- und Entwicklungsprojekten an. Mindestens ein österreichischer Betrieb muss dabei sein, die Projektlaufzeit beträgt maximal drei Jahre.

    Das Förderprogramm startet vor dem Hintergrund eines von der EU seit 2016 geplanten "Flagship"-Programms zum Thema "Quantum Technologies", dessen Aufbauphase heuer beginnt. Die EU stellt dafür 500 Millionen Euro zur Verfügung, noch einmal so viel soll von Unternehmen und Forschungseinrichtungen der EU-Mitgliedstaaten kommen. (APA, 10.4.2018)

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