Katharina Cibulka: Eingestickt in Männerdomänen

    9. April 2018, 17:16
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    Die Künstlerin bestickt Staubschutznetze mit feministischen Statements

    Ob der Feminismus heutzutage nicht längst etwas verkrampft oder sogar überholt sei, das wurde die britische Künstlerin Tracey Emin in einem Interview gefragt. Ihre Antworten über die schockierenden Schicksale emanzipierter Frauen auf der ganzen Welt inspirierten die Innsbrucker Künstlerin Katharina Cibulka dazu, den Faden feministischer Arbeiten in ihrem Werk wiederaufzunehmen.

    Wie lange Feminismus noch notwendig sei, war eine jener Fragen, die sie schließlich auch ihrem Umfeld stellte. Und sie erhielt Antworten, die nahe am Alltag des Lebens liegen, Antworten, welche die Aktualität wie die Dringlichkeit der Forderungen klarmachen.

    Fünf Antworten stickt Cibulka nun bei ihrem Projekt Solange aus pinken Tüllstreifen großformatig auf Staubschutznetze. Bislang tat sie dies in Innsbruck und Landeck. Es sind aber auch Interventionen in anderen Bundesländern geplant. (nic, 9.4.2018)

    foto: felix richter
    Einige Baustellen in Tirol tragen nun feministische Slogans der Künstlerin Katharina Cibulka.
    foto: felix richter
    foto: felix richter
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