Wiener Linien bauen Videoüberwachung aus

    6. April 2018, 11:53
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    Bis Jahresende soll es mehr als 14.000 Kameras geben. Die Anfragen der Polizei werden hingegen weniger

    Derzeit werden bei den Wiener Linien für die Videoüberwachung rund 12.500 Kameras eingesetzt. Laut einem Bericht von orf.at soll aber bis Ende des Jahres auf etwa 14.100 Kameras aufgestockt werden.

    800 neue Kameras werden in den U-Bahn-Stationen und durch die Umrüstung in den Straßenbahnen dazukommen, wird Wiener-Linien-Sprecher Daniel Amann von orf.at zitiert. Außerdem werden 800 Kameras in den heuer noch neu ausgelieferten Bussen vorinstalliert sein, wodurch sich letztlich die Zahl 14.100 ergibt.

    Die Polizei hat die Möglichkeit, auf das Videomaterial zuzugreifen, um mögliche Straftäter auszuforschen. Während die Zahl der Kameras steigt, macht die Exekutive davon immer seltener Gebrauch. 2014 gab es etwa 4.400 entsprechende Anfragen, im Vorjahr waren es nur 3.500. Als Grund nennt die Polizei gegenüber orf.at unter anderem die präventive Wirkung der Kameras. (red, 6.4.2018)

    • Die Wiener Linien erhöhen die Zahl der Überwachungskameras.
      foto: regine hendrich

      Die Wiener Linien erhöhen die Zahl der Überwachungskameras.

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