Britischer Minister schließt Verlängerung der Brexit-Übergangsperiode aus

29. März 2018, 10:21
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Handelsminister Fox: "Wäre nicht populär"

London – Der britische Handelsminister Liam Fox hat einer Verlängerung der Übergangsperiode nach dem Brexit über das Jahr 2020 hinaus eine Absage erteilt. "Ich glaube nicht, dass das eintreten wird", sagte Fox am Donnerstag dem Rundfunksender BBC. "Wir wissen, dass wir die Unterstützung der britischen Öffentlichkeit brauchen und dass eine Verlängerung nicht populär wäre."

"Ich möchte das nicht und werde eine Verlängerung auch nicht unterstützen", unterstrich der konservative Politiker. Großbritannien wird am 29. März 2019 die Europäische Union verlassen. Weil die künftigen Beziehungen zwischen der EU und London bis dahin nicht im Detail geregelt werden können, wurde eine Übergangsperiode bis Ende 2020 vereinbart. In diesem Zeitraum soll Großbritannien dem EU-Recht weiterhin unterworfen sein, aber keinen politischen Einfluss auf seine Gestaltung mehr haben. Außerdem will der bisherige EU-Nettozahler auch während der Übergangsperiode seine EU-Beiträge in voller Höhe leisten. (APA, 29.3.2018)

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