Neue Plattform wirkt Kleinteiligkeit in der Wasserforschung entgegen

    22. März 2018, 13:34
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    Wissenschaftsministerium initiierte bessere Vernetzung

    Wien – Österreichische Wasserforscher werden sich künftig noch besser vernetzen können: In der "Austrian Joint Water Initiative" sollen die Kompetenzen und das wissenschaftliche Know-how auf dem Gewässer-, Wassergüte- und Wassertechnologiesektor gebündelt und sichtbar gemacht werden, hieß es am Donnerstag, dem Weltwassertag, in einer Aussendung.

    Mit der vom Wissenschaftsministerium initiierten Vernetzungsplattform soll dem "allgegenwärtigen Problem der Kleinteiligkeit entgegengewirkt werden", erklärte Florian Pletterbauer von der Universität für Bodenkultur (Boku) Wien. Neben der Boku sind der WasserCluster Lunz, die Uni Innsbruck und die Technische Universität (TU) Wien beteiligt, der Aufbau der Plattform wird vom Umweltbundesamt koordiniert.

    Derzeit werde überlegt, wie man "möglichst viele Akteure ins Boot holt und man sich thematisch nicht verzettelt", sagte Pletterbauer. Angestrebt werde, den derzeit informellen Verbund noch in diesem Jahr etwa im Rahmen eines Workshops auf eine offizielle Ebene zu heben. (APA, 22. 3. 2018)

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