Rot-grünes Polarlicht namens "Steve" gibt weiter Rätsel auf

    Ansichtssache25. März 2018, 20:52
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    Außerdem: ein Zombie-T.rex, viele von uns haben Drogen an den Fingern und Salz als Mittel gegen die Klimaerwärmung

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    foto: ap/robert b. smith

    Doch ein Mantelplume unter dem Yellowstone-Supervulkan?

    Unter dem Yellowstone Nationalpark im Westen der USA schlummert ein Supervulkan, der den Wissenschaftern so einige Rätsel aufgibt: Seit Jahrzehnten diskutieren die Forscher darüber, was unter ihm steckt, was ihn verursacht und schließlich auch zum Ausbruch bringen könnte. Während früher die verbreitetste Theorie von einem Mantelplume, einer Säule geschmolzenen Gesteins, ausging, deuteten zuletzt Simulationen eher darauf hin, dass das Überbleibsel einer uralten tektonischen Platte der Gesteinsschmelze den Weg zur Oberfläche versperrt und dass daher etwas anderes für den Hotspot verantwortlich sein dürfte.

    Nun allerdings lassen neueste Untersuchungen die Geowissenschafter wieder zur alten Mantelplume-These zurückkehren: Ein Team um Peter Nelson und Stephen Grand von der University of Texas (Austin) berichtet im Fachmagazin "Nature Geoscience", dass seismische Messdaten eine 350 Kilometer dicke Anomalie enthüllten, die sich von der Grenze zwischen Mantel und Erdkern etwa unterhalb von Mexiko bis unter den Yellowstone-Supervulkan erstreckt. "Die Nähe dieser Anomalie zum Yellowstone-Hotspot, seine Kontinuität durch den gesamten Mantel hindurch und die zylindrische Form passen zu einem thermischen Plume", erklären die Forscher.

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