Rot-grünes Polarlicht namens "Steve" gibt weiter Rätsel auf

    Ansichtssache25. März 2018, 20:52
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    Außerdem: ein Zombie-T.rex, viele von uns haben Drogen an den Fingern und Salz als Mittel gegen die Klimaerwärmung

    Bild 4 von 15
    illustration: herschel hoffmeyer

    Ein Zombie-T.rex ... jetzt haben wir wirklich alles gesehen

    Keine Angst vor knalliger Bebilderung hatten Forscher der Universität Leicester, die ihre jüngste Arbeit mit diesem Bild garnierten. Die in "Paleontology" erschienene Studie selbst ist adäquat makaber, wenn auch deutlich beschaulicher: Im Rahmen ihrer "Laboratory decay experiments" sehen die Forscher toten Vertretern verschiedener Tiergruppen beim Verwesen zu. Penibel zeichnen die Wissenschafter auf, in welcher Reihenfolge die einzelnen Organe zerfallen und wie das die äußere Form des gesamten Körpers beeinflusst.

    Auf diese Weise will man künftig Fossilien besser interpretieren können – auch hier wurden die Tierkörper ja einigen Veränderungen unterworfen, ehe sie für die Ewigkeit festgehalten wurden. Durch genaue Kenntnis des Verwesungsprozesses lässt sich leichter rekonstruieren, wie das Tier zu Lebzeiten aussah.

    Der T.rex war übrigens kein einsamer Kreativakt des Illustrators. Auch Forschungsleiter Mark Purnell nahm explizit auf die Zombies aus TV-Serien und deren unterschiedlichen Verfallszustand Bezug. Man denke nur an die Untoten aus dem "Walking Dead"-Ableger "Fear the Walking Dead", der der Mutterserie zeitlich etwas hinterherhinkt – weshalb die Zombies dort im Vergleich zu denen aus dem Original noch fast so aussehen, als kämen sie aus einem Wellness-Spa.

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