Rot-grünes Polarlicht namens "Steve" gibt weiter Rätsel auf

    Ansichtssache25. März 2018, 20:52
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    Außerdem: ein Zombie-T.rex, viele von uns haben Drogen an den Fingern und Salz als Mittel gegen die Klimaerwärmung

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    illustr.: nasa/jpl-caltech

    Trotz reichlich Wasser könnten Trappist-1-Planeten lebensfeindlich sein

    Seit vor zwei Jahren Astronomen um Michaël Gillon von der belgischen Universität Lüttich um Trappist-1 gleich drei etwa erdgroße Exoplaneten entdeckten und im Vorjahr noch vier weitere Welten im Orbit um den 40 Lichtjahre entfernten ultrakühlen Zwergstern erspäht wurden, gilt das System für Astrobiologen als besonders interessant. Einige dieser Exoplaneten kreisen nämlich in einer Zone, die flüssiges Wasser gewährleisten könnte, was für die Entwicklung von Leben eine gute Voraussetzung wäre. Tatsächlich ergaben zuletzt Simulationen, dass auf einigen dieser Exoplaneten Wasser im Überfluss vorhanden sein muss.

    Nun allerdings vermuten Wissenschafter um Cayman Unterborn von der Arizona State University in Tempe, dass es auf den Exoplaneten von Trappist-1 sogar zuviel Wasser geben könnte, was Leben eher unwahrscheinlich machen würde. Wie die Forscher im Fachjournal "Nature Astronomy" berichten, könnte der feuchteste dieser Welten bis zu tausendmal mehr Wasser beherbergen als die Erde. Und auch die übrigen Exoplaneten in der habitablen Zone würden über so viel Wasser verfügen, dass ihre gesamte Oberfläche davon bedeckt wird, ohne dass Landmassen daraus hervorragen.

    Ist dies tatsächlich der Fall, so Unterborn, dann wären etwa Kohlenstoff und Phosphor, also unverzichtbare Voraussetzungen für die Entstehung von Leben, praktisch nicht vorhanden. Damit diese Elemente ins Meer gelangen, bräuchte es einen Verwitterungsprozess, der nur auf Kontinenten stattfinden kann. "Das wiederum würde eine lebensfördernde Biosphäre – ähnlich wie wir sie zumindest von der Erde kennen – stark einschränken, wenn nicht sogar unmöglich machen", so die Wissenschafter.

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