Sozialministerin gegen AMS-Sparpläne bei Facharbeitern

14. März 2018, 17:14
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Hartinger-Klein will stattdessen im Asyl- und Integrationsbereich einsparen

Wien – Das Sozialministerium hat sich gegen eine Kürzung der Förderungen für die Facharbeiterausbildung ausgesprochen: Derartige Ideen entsprächen "nicht den Vorstellungen der Bundesregierung", erklärte Ressortchefin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) am Mittwoch: "Unser Ziel ist, Qualifizierungsmaßnahmen und damit verbunden die Fachkräfteausbildung zu fördern".

DER STANDARD hatte zuvor darüber berichtet, dass im Arbeitsmarktservice aufgrund des von der Regierung verordneten Sparkurses angedacht wird, unter anderem die Ausgaben für Fachkräftestipendien stark zu beschneiden.

Die Verfügbarkeit von Fachkräften sei wichtig für den Standort Österreich, sagt Hartinger-Klein. Die Qualifikation der heimischen Arbeitskräfte müsse daher sichergestellt werden. Auch Jugendliche und Langzeitarbeitslose sollen zukünftig eine bessere Unterstützung erfahren, heißt es in der Aussendung. Reduktionen im kommenden Budget seien bei den Förderungsmaßnahmen im Asyl- und Integrationsbereich vorgesehen, da weniger Bedarf gegeben sei, bekräftigte die Politikerin.

Das Sozialressort erinnerte daran, dass das AMS-Budget erst erstellt werde, nachdem der Nationalrat das Bundesbudget beschlossen hat. Die Budgetrede von Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) findet nächsten Mittwoch statt. (APA, red, 14.3.2018)

  • Sozialministerin Hartinger-Klein (FPÖ) will, dass beim AMS im Asyl- und Integrationsbereich eingespart wird.
    foto: reuters/heinz-peter bader

    Sozialministerin Hartinger-Klein (FPÖ) will, dass beim AMS im Asyl- und Integrationsbereich eingespart wird.

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