SpaceX will die Big Falcon Rocket 2019 erstmals ins All schicken

12. März 2018, 13:58
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Unternehmer Musk plädiert für Marskolonisation, um den Fortbestand der Menschheit im Falle eines Dritten Weltkriegs zu sichern

Austin – Anfang Februar schoss die Raumfahrtfirma SpaceX medienwirksam ihre neue Trägerrakete Falcon Heavy (samt einem Tesla-Sportwagen) ins All. Damit wurde mit fünfjähriger Verspätung die derzeit stärkste Rakete erstmals getestet. Bereits im kommenden Jahr will das Unternehmen von Tesla-Gründer Elon Musk nachlegen und mit der Big Falcon Rocket (BFR) – das F steht wahlweise auch für "Fucking" – die nächste Raketengeneration in den Weltraum bringen. Sie soll unter anderem für künftige bemannte Mond- und Marsflüge genutzt werden.

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Wie Musk gegenüber "CNN" sagte, baue SpaceX derzeit an der ersten BFR, die "wahrscheinlich im ersten Halbjahr 2019" Testflüge unternehmen könne. Auf der Technikmesse South by Southwest (SXSW) in Austin plädierte der 46-Jährige Unternehmer zugleich dafür, die Besiedlung des Roten Planeten voranzutreiben: So könne die Menschheit im Falle eines Dritten Weltkriegs überleben, so Musk.

Rakete für alles

"Es ist wichtig, eine sich selbst versorgende Basis auf dem Mars zu haben, denn er ist weit genug von der Erde entfernt. Damit ist es wahrscheinlicher, im Kriegsfall zu überleben als etwa auf dem Mond", sagte Musk.

Ursprünglich war die Falcon Heavy auch für unbemannte Marsmissionen vorgesehen. Das soll ab 2022 aber ebenfalls die BFR übernehmen und langfristig alle anderen SpaceX-Entwicklungen – die Falcon 9, die Falcon Heavy, das Frachtraumschiff Dragon sowie die bemannbare Dragon V2 – ersetzen. (APA, red, 12.3.2018)


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