Elon Musk: Rettung auf dem Mars bei drittem Weltkrieg

    12. März 2018, 10:41
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    Der Gründer von SpaceX möchte die Menschheit retten, er warnt vor Künstlicher Intelligenz

    Elon Musk betonte auf einer Konferenz des South by Southwest Festivals (SXSW) die hohe Priorität, welche eine Kolonisierung des Mars für Menschen im Falle eines dritten Weltkrieges haben sollte. Gleichzeitig warnte er auch vor Künstlicher Intelligenz, solange es keine Richtlinien gäbe.

    Mond zu Nahe

    Eine Überlebenschance auf dem Mars wäre viel größer als auf dem Mond, sagte Musk, da Letzterer sich bei einem dritten Weltkrieg mit Nuklearwaffen zu nahe an der Erde befinden würde. Der Guardian deutet hier auf die kürzlich angekündigte Zusage Trumps hin, sich mit Kim Jong-un zu treffen und die nukleare Anspannung zu lockern.

    Priorität: Kolonisation auf Mars

    "Im Falle eines dritten Weltkriegs müssen wir sichergehen, dass es genug menschliche Zivilisation woanders gibt, um die Spezies zurück zu bringen und die dunklen Jahrhunderte zu kürzen", sagte Musk auf der Konferenz beim diesjährigen SXSW. Für den Aufbau einer Kolonisation brauche man jedoch eine Unmenge an Ressourcen. Deswegen müsse dies die oberste Priorität haben.

    Nur für die Elite?

    Auf die Frage, ob Mars nicht eine Art "Notausstieg für reiche Menschen" wäre, deutete Musk auf die Risiken einer solchen Expedition hin. Es sei wie Shackleton’s Werbung. Die Anzeige ging in die Geschichte ein, da sie bittere Kälte, Dunkelheit und Zweifel an einer sicheren Rückkehr prophezeite. Nicht jeder würde am Anfang dorthin ziehen wollen.

    Geplanter Start 2019

    Musks Unternehmen SpaceX arbeitet momentan an einem Gefährt, um die Menschen auf den Mars zu schicken. Das 100-Meter-Schiff mit dem Namen "Big Fucking Rocket" soll Anfang des Jahres 2019 starten. Bei dem Panel räumte Musk jedoch Verspätungen bei seinen Innovationen ein, was auch hier zutreffen könnte.

    KI könnten auch dritten Weltkrieg auslösen

    Am Schluss der Konferenz äußerte er sich noch kritisch gegenüber Künstliche Intelligenz und dass dies ein weiterer Auslöser für einen dritten Weltkrieg sein könnte. Wie genau, erklärte er nicht, betonte jedoch die Notwendigkeit von Richtlinien, damit sichergestellt wird, dass alle entwickelten KIs im Einklang mit der Menschheit leben. (red, 12.03.2018)

    • Der Gründer von SpaceX und Tesla hat viele Zukunftsideen. Die Kolonisation auf dem Mars scheint dabei auf erster Stelle zu liegen.
      foto: reuters

      Der Gründer von SpaceX und Tesla hat viele Zukunftsideen. Die Kolonisation auf dem Mars scheint dabei auf erster Stelle zu liegen.

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