Guardiola muss 22.000 Euro zahlen

9. März 2018, 20:06
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Englands Fußballverband ahndet politische Statements des ManCity-Trainers

Manchester – Trainer Josep Guardiola von Manchester City ist vom englischen Fußball-Verband (FA) zu einer Geldstrafe von 20.000 Pfund (22.355 Euro) verurteilt worden. Die FA ahndete damit am Freitag, dass Guardiola seit Monaten aus Solidarität mit inhaftierten Politikern der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung bei Spielen eine gelbe Schleife trägt.

Der Verband wirft ihm vor, ein politisches Symbol zu tragen und damit gegen die Regeln zur Spielkleidung zu verstoßen. Guardiola hatte die nach zwei vorherigen Verwarnungen eingeleiteten Ermittlungen gegen ihn am Montag akzeptiert. Der 47-Jährige erklärte, die Schleife stehe nicht für die Unabhängigkeit Kataloniens von Spanien, sondern er unterstütze vier Menschen, die zu Unrecht im Gefängnis säßen.

Bei der Pressekonferenz vor dem Champions-League-Achtelfinale gegen den FC Basel am Dienstag hatte Guardiola die Schleife erneut getragen. Außerhalb der Spiele seiner Mannschaft, die souverän die Premier League anführt, ist dies gestattet. (APA, 9.3. 2018)

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